FC Overberge setzt nun auf das Kellerduell

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Erneut mit einer negativen Bilanz gingen die heimischen Bezirksligisten aus der achten Spielrunde. Nur Rot-Weiß Unna durfte jubeln, und zwar über den ersten Saisonsieg in der „Sieben“.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 02.10.2018, 09:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine unerwartete Pleite bezog der Holzwickeder SC II in Dorstfeld, Overberge hatte sich in der Staffel 8 die Pleite gegen Scharnhorst wieder einmal selbst zuzuschreiben.

Alte Verhaltensmuster

Für das Heimspiel gegen Scharnhorst hatte sich Overberges Trainer Burghard Bachmann im Vorfeld einiges vorgenommen. „Ich war mir sicher, dass wir hier wirklich was reißen können“, merkte man dem Übungsleiter die Enttäuschung nach dem 3:4 am Sonntag deutlich an. Unter den Augen von Ex-Trainer Hans Bruch, der die Partie an der Hansastraße als neutraler Beobachter verfolgte, verfiel der FCO vor allem im ersten Spielabschnitt in alte Verhaltensmuster. Zwei haarsträubende Fehler in der Defensive führten den Gast in die Erfolgsspur. Angetrieben vom umfunktionierten Abwehr-Boss „Sebo“ Placzek fand der FCO aber gleich doppelt zurück und konnte bis zum 3:3 ausgleichen. „Gerade unsere jungen A-Jugendlichen haben nach vorne hin ordentlich für Betrieb gesorgt“, erkannte auch Bachmann. Aber kurz vor Schluss gelang es erneut nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu bugsieren, sodass Scharnhorst den späten K.o.-Schlag setzen konnte. „Egal, völlig egal. Dann eben beim nächsten Mal“, machte Kapitän Samet Ayyildiz seinen Mitspielern noch auf dem Feld Mut. Dann wird es aber wirklich Zeit, denn am kommenden Sonntag stellt sich Ligaschlusslicht Hannibal an der Hansastraße vor.

Dämpfer für HSC-Reserve

Einen Dämpfer erhielten auch die Ambitionen des Holzwickeder SC II. Die Serie von fünf Spielen in Serie ohne Niederlage endete jäh beim 1:2 in Dorstfeld. Die junge HSC-Truppe war auch in der Dortmunder Vorstadt tonangebend, bekam aber gegen das erfahrene Heimteam gleich zweimal ihre Unerfahrenheit vor Augen geführt. „Das ist eben mal so. Eine so junge Mannschaft kann die Konstanz nicht über die komplette Saison halten“, umschrieb es HSC-Coach Olaf Pannewig. „Mund abputzen, weiter machen.“ Mit 14 Zählern aus acht Spielen kann Holzwickede II das als Liga-Sechster auch beruhigt und ohne Sorge tun.

So weit ist Rot-Weiß Unna zwar in der Staffel 7 noch lange nicht. Nach dem ersten Saisonsieg herrscht aber bei den Rot-Weißen endlich auch wieder eitel Sonnenschein.

RW Unna atmet auf

„So ein Sieg fühlt sich einfach gut an“, ließ auch Trainer Marc Schmitt nach dem 2:0 im Münsterland seinen Emotionen freien Lauf. „Das haben wir schon lange nicht mehr gehabt.“ In Ennigerloh war RWU erneut dominant, konnte das Spiel diesmal aber auch endlich mit den nötigen Punkten garnieren. Bei den kommenden Aufgaben fehlt allerdings Patrick Kulinski, der sich nach einem harten Einsteigen einen Feldverweis einhandelte. „Für mich eine zu harte Entscheidung des Schiedsrichters, da hätte es auch Gelb getan“, musste Schmitt aber doch noch einen kleinen Rückschlag verdauen.

Dafür hielt mit dem zuletzt angeschlagenen Keeper Fabio Liebner aber ein anderes Sorgenkind über 90 Minuten durch. Auch ansonsten war der Kader endlich mal wieder prall gefüllt.

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