FC Overberge geht dizipliniert das Roj-Spiel an

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Für den FC Overberge steht in der Bezirksliga (8) ein schweres Heimspiel gegen Roj an. Holzwickede II sucht gegen Lüdinghausen seine Form und kann zudem Schützenhilfe für Overberge leisten.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 16.11.2018, 14:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

FC Overberge - FC Roj. Den nächsten Anlauf zum Punkten nimmt der FC Overberge am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen den FC Roj. Die Dortmund, die in den vergangenen Spielzeiten stets lange um den Klassenverbleib bibbern mussten, stehen in der aktuellen Tabelle auf einem starken fünften Rang und haben bereits 28 Punkte eingesammelt. Beim Thema Ligaverbleib sollte das neu formierte Team von Coach Manuel Lorenz diesmal also nicht ins Straucheln geraten. Das sieht beim FCO aktuell ganz anders aus. Vier Punkte nach 14 Spielen ist eine absolut magere Ausbeute, auch gegen Roj ist das Team von Burghard Bachmann sicher alles andere als der Favorit. „Ich bin immer noch der Meinung, dass wir mit vielen Mannschaften mithalten können“, gibt sich Bachmann kämpferisch. „Dann müssen wir aber wirklich auch 90 Minuten diszipliniert zu Werke gehen.“ Das war in der Vorwoche nicht so, nach einem 1:1 zur Pause brachen in Abschnitt zwei in Eichlinghofen beim 1:7 alle Dämme. Personell ist der FCO arg gebeutelt. Viele Akteure sind erkältet, zudem fällt Philipp Pötter mit einer Knöchelverletzung wohl aus. So. 14.45

Holzwickeder SC II - Union Lüdinghausen. Zuletzt ebenfalls „neben der Kappe“ war die Reserve des Holzwickeder SC II. Vor allem fußballerisch brachten die Kicker vom Haarstrang zuletzt immer seltener ihr normales Leistungsniveau auf den Platz. Am Sonntag gegen den Abstiegskandidaten aus Lüdinghausen muss aber unbedingt ein „Dreier“ her, um nicht in unruhigere Gefilde zu geraten. Mit 20 Punkten hat der HSC II als Achter aktuell noch ein großes Polster. Sollte es gegen die Münsterländer aber erneut schiefgehen, dann würde Union bis auf vier Zähler heranrücken. Vom aktuellen Tabellenstand lässt sich HSC-Coach Olfa Pannewig aber nicht blenden: „Die Tabelle sagt rein gar nichts aus. Fakt ist, dass Lüdinghausen neun seiner 13 Zähler auswärts geholt hat. Unter anderem in Dorstfeld und Brambauer. Da haben wir verloren.“ Der HSC sollte also gewarnt sein und muss auch seine spielerischen Komponenten wiederentdecken. „Da müssen wir besser werden“, so Pannewig. Fehlen werden wohl die grippekranken Robin Golisch, Henning Heubel, Bastian Powilleit, Chris Heidenreich und David Bernsdorf. So. 14.45

RW Unna setzt zum Sprung an

Bezirksliga (7): Rot-Weiß Unna - FSC Rheda.: Nach dem Sieg in Sünninghausen können die Rot-Weißen in der Bezirksliga (7) einen weiteren wichtigen Schritt gehen. Mit einem Sieg gegen die Ostwestfalen würde der Sprung ans rettende Ufer der Liga gelingen. Derzeit steht RWU mit elf Punkten noch auf dem 14. und damit ersten Abstiegsrang. Rheda liegt mit 13 Zählern knapp davor und könnte mit einem Dreier überflügelt werden. Im Hinblick auf die drei weiteren Partien des Jahres in Freckenhorst sowie gegen Drensteinfurt und Oestinghausen ein wichtiges Ziel. „Wir sollten uns vom Tabellenstand nicht blenden lassen. Ich kenne die Truppe und weiß, dass Rheda deutlich besser ist, als es der Tabellenstand aussagt“, warnt RWU-Coach Marc Schmitt. Bei RWU fallen Patrick Kulinski und Jonas Appelhoff definitiv aus, hinter Marius Sparenberg steht noch ein Fragezeichen. Dafür kehrt Keeper Fabio Liebner ins Aufgebot zurück. So. 14.45

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