Durch einen klaren 3:0-Sieg im Finale über den FCC Lüdenscheid sicherte sich der FC Iserlohn II den Sieg beim Damen-Cup der SG Massen und trat die Nachfolge vom TuS Niederaden an.

16.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Auch in diesem Jahr mussten die Verantwortlichen im Vorfeld des Turniers mit teils recht kurzfristigen Absagen leben. Dadurch wurde die Turnierdauer auf einen Tag begrenzt, was vor allen Dingen für weiter entfernte Vereine den Anreiz zur Teilnahme arg schmälerte. Lediglich TV Jahn Delmenhorst machte sich auf den Weg und verband das Turnier mit einem Testspiel am Tage danach gegen die SG Massen. Im Gegensatz zu Jahren vorher wird es wohl immer schwieriger, ein adäquates großes Teilnehmerfeld auf die Beine zu stellen. Vorjahressieger TuS Niederaden habe noch nicht einmal auf die neuerliche Einladung reagier, hieß es.

Das Turnier war in den durchweg fairen Spielen - nicht eine Zeit- oder Kartenstrafe mussten die Schiedsrichter aussprechen - wieder einmal eine Werbung für den Frauenfußball. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus dem Teilnehmerfeld ermutigen die Organisatoren, nichts unversucht zu lassen, um auch im Sommer 2020 solch ein Turnier auf die Beine zu stellen. Zuerst einmal wartet aber der Winter-Damen-Cup im Januar 2020 auf die Vereine.

Nach den Gruppenspielen qualifizierten sich die vier Erstplatzierten für das Viertelfinale. Hier setzten sich Iserlohn I und II, SG Coesfeld 06 und FCC Lüdenscheid durch. Doch für die unterlegenen Teams war damit nicht das Turnierende besiegelt, für sie ging es im kleinen Halbfinale und den folgenden Platzierungsspielen weiter.

Auch die jeweiligen Gruppenletzten hatten zum Abschluss noch ihr Platzierungsspiel und dabei eroberten die gastgebenden Damen der SGM Platz elf. Im Spiel um Platz fünf gab es ein clubinternes Duell des Kamener SC. Knapp mit 1:0 behielt hier die Zweitvertretung die Oberhand. Mit dem gleichen Ergebnis setzte sich im Spiel um Platz drei I gegen Coesfeld durch.

Im Finale zeigte der FC Iserlohn II dann nochmals, warum die FCI-Teams in Massen das Maß aller Dinge waren: Sie gewannen mit 2:0 gegen Lüdenscheid und holten sich unter großem Jubel den Siegercheck ab. Neben all den vielen positiven Eindrücken gab es leider auch zwei verletzte Spielerinnen zu beklagen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

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