Als Trainer ist er zurückgetreten, dem A-Kreisligisten TSC Kamen drückt er dennoch die Daumen. „Die werden Meister“, ist Tuncay Sönmez von seinem ehemaligen Verein überzeugt.

Kamen

, 03.03.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Winterpause herrschte viel Unruhe im Umfeld des TSC Kamen. Trainer Tuncay Sönmez hatte die Brocken hingeworfen, wenig später tat es ihm sein Trainerkollege Gültekin Ciftci gleich. Selbst Topstürmer Engin Duman wollte nicht mehr für den amtierenden Meister der Kreisliga A auflaufen. Nicht wenige hatten den Türkischen SC im Titelkampf der attraktiven Kreisliga A (2) bereits abgeschrieben. Zum damaligen Zeitpunkt wohl auch zurecht.

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TSC-Boss Oktay Sönmez hatte aber rasch im noch verletzten Spielmacher Tutku Tekkanat (Achillessehenriss) einen engagierten Nachfolgetrainer gefunden. Unter ihm scheint sich der ins Wanken geratene Club wieder einzupendeln. Engin Duman spielt wieder mit und nach und nach kommen auch die übrigen Stammkräfte zurück in den Kader.

„Tutku Tekkanat selbst will schon im April wieder spielen.“
Tuncay Sönmez

„Der TSC Kamen wird wieder Meister der Kreisliga A, da bin ich mir sicher“, ist der ehemalige Trainer Tuncay Sönmez der festen Überzeugung. Am Rande des Verfolger-Duells zwischen dem SuS Oberaden und dem Kamener SC erklärte er: „Es kommen einige der gute Spieler in das Team zurück. Tutku Tekkanat selbst trainiert im März wieder und will schon im April wieder spielen.“ Er selbst habe im Spitzenspiel des TSC gegen den KSV (1:0) auch einen klaren Leistungsunterschied zugunsten der Kamener gesehen. „Die Königsborner hätten den Thomassen nicht an RW Unna abgeben dürfen, der war mannschaftsdienlich“, meint der erfahrene Trainer.

Seit seinem Rücktritt beim TSC Kamen als Trainer habe Tuncay Sönmez viele Angebote anderer Vereine bekommen. Die Palette reiche von der Bezirksliga bis hin in die Kreisliga A (2) wie auch in den Juniorenbereich. „Entscheiden habe ich mich noch nicht. Ich fühle mich so wie jetzt erst einmal wohl. Mir fehlt nichts“, sagt „Tunc“ Sönmez. Dennoch: Es ist kaum damit zu rechnen, dass der Übungsleiter mit seinem überaus guten Ruf im Sommer keine neue Trainertätigkeit hat.

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