Die Leichtathleten möchten aktiv werden - möglichst noch dieses Jahr in einer späten Saison. Jetzt stehen die ersten Wettkämpfe auf westfälischer Ebene fest.

04.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Leichtathletik kommt nur mühsam in Tritt: Am Dienstagabend hat sich die Leichtathletik-Kommission Wettkampforganisation im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) per Videokonferenz über den weiteren Fahrplan der Freiluftsaison abgestimmt. Nach wie vor hoffen die westfälischen Leichtathleten auf eine sogenannte „Late Season“ („späte Saison“) mit einzelnen Veranstaltungen ab September.

Wettkampfbetrieb ist bis auf Weiteres ausgesetzt

Sportfeste oder ähnliche Sportveranstaltungen sind weiterhin bis mindestens zum 31. August untersagt. Darüber hinaus betont die Kommission unter Vorsitz von Melanie Neitzel aus Unna, dass bis auf Weiteres jeglicher Wettkampfbetrieb untersagt ist, was auch Testwettkämpfe oder Wettkämpfe in beschränktem Rahmen (z.B. mit nur einer Disziplin) ausschließt. Wettkämpfe und Sportfeste, die beim Verband angemeldet werden, können demnach nicht genehmigt werden und sind daher auch nicht bestenlistenfähig.

Auftakt könnten die Hammerwurf-Meisterschaften in Olfen bilden

Die geplante „Late Season“ beschränkt sich nach Beschluss der Kommission Wettkampforganisation auf die Westfalen-Hammerwurfmeisterschaften in Olfen (6. September), Westfälischen Jugendmeisterschaften U20/U18/U16 am 12./13. September in Hagen, die FLVW Mannschaftsendkämpfe am 26./27. September in Arnsberg sowie den FLVW-Crosslauf am 14. November. NRW-Meisterschaften werden nicht stattfinden. Der für Anfang September geplante U16-Länderkampf gegen die Niederlande wird nach Rücksprache mit dem niederländischen Verband abgesagt.

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