Mit einem Treffer - per Strafstoß in der Schlussminute gegen die TSG Sprockhövel - sicherte sich der Holzwickeder SC im Abstiegskampf drei wichtige Zähler.

03.11.2019, 19:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga: Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1 (0:1).

Am Ende war es ein glücklicher Sieg, der aufgrund der zweiten Hälfte vielleicht nicht ganz unverdient war. Bis diese Zähler allerdings unter Dach und Fach waren, hatten die Platzherren jede Menge Widerstand zu brechen. Die erste Halbzeit ging jedenfalls an die TSG, die nach einer Viertelstunde Spielzeit Pech hatte, dass der Distanzschuss von Noah Karthaus knapp sein Ziel verfehlte. Ein Abstimmungsfehler in der HSC-Deckung sollte den Gästen dann (23.) die 1:0-Führung ermöglichen, für die Sprockhövels quirliger Stürmer Felix Caselino verantwortlich zeichnete.

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Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1

03.11.2019
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Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1© Neumann
Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1© Neumann
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Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1© Neumann
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Die Platzherren blieben zwar in der Partie, doch wirkte die Spielanlage der TSG durchdachter. Fast mit dem Pausenpfiff lag dann aber doch der 1:1-Ausgleich in der Luft, doch mit vereinten Kräften gelang es der vielbeinigen Deckung der Gäste, dem Kopfball von Nils Hoppe entscheidend zu entschärfen.

Stimmen zum Spiel Axel Schmeing, Trainer des HSC: „Wir hatten in der ersten Halbzeit große Probleme. Hatten in dieser Phase nicht die richtige Ideen. Wir haben dann drei Mal gewechselt, damit Frische ins Spiel gebracht. Am Ende ist der Sieg glücklich für uns. Die 18 Punkte, die wir jetzt haben, können ein Trugschluss sein. Andrius Balaika, Coach der TSG Sprockhövel: Es ist extrem bitter, so zu verlieren. Wir haben in der ersten Halbzeit eigentlich sehr gut gespielt. Hätten da auch klarer führen können. Aus diesen Chancen hätte wir einfach mehr machen müssen. Jetzt fahren wie sehr enttäuscht nach Hause.“

HSC-Coach Axel Schmeing dürfte seinen Mannen in der Pause wohl einige Takte erzählt haben, jedenfalls lief die Kugel nach dem Wiederanpfiff besser. Dazu hatte der Übungsleiter mit Rene Richter (37.), Moritz Müller und den Langzeitverletzten Nico Berghorst drei frische Leute ins Spiel gebracht - eine kluge Maßnahme wie sich zeigen sollte. Die Folge waren erstmals gute Möglichkeiten für die Hausherren. So scheiterten Berghorst (48.) und Müller zwei Minuten später am sehr gut reagierenden Gästekeeper Azmit Alisic. Nach gut einer Stunde Spielzeit belohnten sich die Blau-Grünen dann für ihr couragiertes Spiel. Sebastian Hahne hatte Rene Richter über links gut in Szene gesetzt, der dem TSG-Keeper mit einem Flachschuss das Nachsehen gab. Die Holzwickeder hatten auch danach mehr vom Spiel, mussten allerdings bei den Kontern der Gäste immer wieder gut aufpassen. Wichtig für den HSC war, dass sich Torwart Muhammed Acil ebenfalls gut aufgelegt zeigte, wie seine Reaktion beim Schuss von Karsthaus (73.) deutlich machte.

Es roch schon nach einem Unentschieden, als Sebastian Hahne mit einem Alleingang das Gästetor ansteuerte: Beim Klärungsversuch brachte der Gästezerberus den HSC-Stürmer an der Strafraumgrenze zu Fall. Der gut positionierte Schiedsrichter Timo Gansloweit zeigte unmissverständlich auf den ominösen Punkt und dem Sünder zunächst den Gelben Karton - danach wegen Meckerns gar die Ampelkarte. Tomislav Ivancic zeigte keine Nerven und verwandelte den Elfer sicher zum siegbringenden 2:1.

HSC: M. Acil - Reichwein (46. Berghorst), Rosowski (90. Lambertz), Ivancis, Mihajlovic (46. Müller), Hahne, Hoppe, Janetzki, (37. Richter, KLjajic, Gohr, Uedickoven

TSG: Alisic - Sabah, Mourtala, Hauswerth (64. Hauser), Casalino (64. Sahin), Cosgun, Karthaus (84 Brischo), Sindermann, Antwi-Adjej, Meister (81. Gökmen), D Hone.

Tore: 0:1 (23.) Caselino, 1:1 (61.) Richter, 2:1 (90.) Ivancic (Foulelfmeter)

Bes. VK.: Ampelkarte Alisic (90/TSG)

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