Elfer-Schwäche beim Holzwickeder SC das einzige Manko

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Schmeing-Truppe scheitert zum dritten Mal vom Punkt. Dennoch reicht es zum 2:0-Sieg in Rheine, durch den der Aufsteiger auf Platz fünf klettert.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 23.10.2018, 10:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich läuft beim Holzwickeder SC nach dem Aufstieg in die Oberliga fast alles optimal. 19 Zähler nach dem elften Spieltag, also knapp einem Drittel der zu absolvierenden Spiele, damit hatten wohl auch die kühnsten Optimisten im HSC-Lager im Vorfeld der Saison nicht gerechnet.

Dabei darf nicht vergessen werden, welch personelle Probleme Chefcoach Axel Schmeing und sein Team Sonntag für Sonntag haben, um ein schlagkräftiges Team auf den Platz zu schicken. So auch am vergangenen Spieltag, was die Youngster der Blau/Grünen bekanntlich mit 2:0 in Rheine gewannen.

Erstaunlich, mit welcher Gelassenheit die jungen Talente des HSC in die Partie beim FC Eintracht Rheine gingen, gegen einen Kontrahenten, der ganz sicher nicht zur „Hausmannskost“ der Oberliga Westfalen zählt. Wenn es da überhaupt etwas am couragierten Spiel auszusetzen gab, dann an der Fahrlässigkeit, mit der die Elf mit ihren dicken Torchancen umging. „Wir hätten den Sack schon vorzeitig zumachen müssen“, bestätigte Axel Schmeing diese Ansicht. Übrigens: Für den Treffer zum 2:0 in Rheine zeichnete sich nicht wie gemeldet Mirco Gohr verantwortlich. Der Torschütze hieß David Vaitkevicius.

Ein Manko konnte das junge HSC-Team, das sich nun wieder auf Rang fünf in der Oberliga vorgearbeitet hat, aber auch in Rheine nicht ablegen - nämlich die Phobie beim Elfmeterschießen: Auch im Münsterland erlaubte sich die Elf den Luxus, einen Elfmeter - den dritten in dieser Spielzeit - zu verschießen. Positiv bleibt dagegen festzuhalten, dass die Schmeing-Elf nun schon zum sechsten Mal in Serie ohne Niederlage blieb.

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