Bobpilotin Laura Nolte startet durch: Erster Sieg im zweiten Weltcup

dzBobsport

Die Unnaerin Laura Nolte (21) bejubelt die nächste Sensation im Weltcup. Im ersten Rennen war sie bereits aufs Podium gerast - und bei ihrem zweiten Einsatz reicht es tatsächlich zum Sieg.

Unna

, 12.01.2020, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Besser geht´s nicht? Doch: Schon vor einer Woche überraschte die Unnaerin Laura Nolte selbst die Fachwelt. Bei ihrem ersten Weltcupstart überhaupt in Winterberg landete die 21-Jährige mit ihrer Anschieberin Deborah Levi sensationell auf dem dritten Platz. Im französischen La Plagne setzte sie nun noch einen drauf. Auf der schwierigen Piste siegte sie mit 0,21 Sekunden Vorsprung vor den Kanadierinnen Christine de Bruin/Kristen Bujnowski.

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Das gute Abschneiden der Deutschen machte der dritte Platz von Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Leonie Fiebig (BSC Winterberg) perfekt. „Ich bin nur froh und stolz, ich hoffe, dass es bis zur WM so weitergeht“, sagte die Unnaerin. Die WM wird in knapp sechs Wochen im deutschen Altenberg ausgetragen.

Bobpilotin Laura Nolte startet durch: Erster Sieg im zweiten Weltcup

Ausgelassene Freude bei Laura Nolte: Bei ihrem zweiten Start gelang der erste Weltcup-Sieg. © privat

Wie Schneider und Fiebig stellten auch Nolte und Levi im zweiten Durchgang mit jeweils 6,35 Sekunden einen Startrekord auf. Die amtierende deutsche Zweierbobmeisterin hatte die Konkurrenz schon nach dem ersten Lauf angeführt. 1:00,76 Minuten benötigten Nolte/Levi für Bewältigung des 1.700 Meter langen Eiskanals. Damit lagen sie 16 Hundertstel von den Kanadierinnen. Zur Überraschung der meisten Kenner der Bob-Szene und auch Zuschauer behielt Laura Nolte als Pilotin auch im entscheidenden zweiten Lauf die Nerven. Sie steigerte die Laufzeit noch einmal auf nun 1:00,67 Minuten und lag eben die 0.21 Sekunden vor der komplett versammelten Welt-Elite.

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„Wir haben schon nach dem ersten Lauf geführt, obwohl der nicht optimal war“, sagte Nolte: „Deshalb wusste ich, dass sogar noch ein bisschen mehr drin ist. Aber jetzt kann ich es gar nicht glauben.“

Ihr Fernziel sind die Olympischen Spiele 2022, dann will die Studentin der Wirtschaftspsychologie bei Olympia in China für Deutschland an den Start gehen.

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