EC Bergkamen zerlegt die Berliner Eisbären in beiden Spielen

Eishockey

Ein durchweg überzeugendes Wochenende der „Bärinnen“ endet mit zwei hochverdienten Siegen gegen die Damen der „Eisbären“ Juniors aus Berlin. Sechs Punkte bei 11:3 Toren standen am Ende auf der Habenseite.

Bergkamen

von Michael Friehs

, 18.11.2018, 16:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
EC Bergkamen zerlegt die Berliner Eisbären in beiden Spielen

Den ersten Doppelsieg der Saison feierten die „Bärinnen“ des EC Bergkamen. Die „Eisbären“ aus Berlin wurden am Samstag mit 9:2 und am Sonntag mit 2:1 geschlagen. © awa

Am frühen Samstagabend hatten die Bärinnen das Spiel von Beginn an fest im Griff. Die stark aufspielende Alyssa Mae Wohlfeiler erzielte in der 5. Minute die Führung für die Gastgeber. Das US-Girl erzielte dann auch den Treffer (19. Minute) zum 2:0-Pausenstand.

Auch nach der ersten Drittelpause ließen die Bärinnen nicht nach und kamen durch Kapitänin Michelle Lübbert zum verdienten 3:0 (23:08 Minuten). Gut drei Minuten später keimte dann durch den 1:3-Anschlusstreffer kurzzeitig Hoffnung bei den berlinerinnen auf. Doch die Bärinnen ließen sich davon nicht verunsichern. Nur 32 Sekunden später hatten sie nämlich nicht nur den alten Abstand wiederhergestellt, sondern sogar noch einen draufgesetzt. Celina Belo und Alyssa Mae Wohlfeiler mit ihrem dritten Tor des Abends bauten die Führung auf 5:1 aus. Spätestens als wiederum nur kurz nach Drittelbeginn Alyssa Wohlfeiler das 6:1 für die Bärinnen erzielte, war allen in der Halle klar, dass das Spiel wohl mit einem Sieg der Bärinnen enden würde. Kira Kanders (48.), Wohlfeiler (57.) und Schwamborn sorgten bei einem Gegentreffer der Gäste für den 9:2-Endstand.

2:1-Erfolg am Sonntagmorgen

Am Sonntagmorgen war es dann ein nicht ganz so ereignisreiches Spiel wie noch am Vorabend. Celina Belo (8.) und und Nina Ziegenhals (33.) sorgten für einen 2:0-Führung. Mehrere teils sehr gute Einschussmöglichkeiten blieben in der Folge ungenutzt. Auch einige Pfostentreffer waren dabei. Nach einer klaren Abseitssituation, kamen die Berlinerinnen dann 17 Sekunden vor Ende des Spiels zum Anschlusstreffer durch Bailey Wright. Der Sieg der „Bärinnen“ geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr, auch wenn die Gäste für die letzten Sekunden ihr Torhüterin für eine zusätzliche Feldspielerin vom Eis nahmen.

„Endlich haben wir uns mal wieder auf unsere Stärken besonnen und uns belohnt“ so Vorsitzende Ilona Pollmer. Auch Trainer Robert Bruns war mit dem Auftritt seines Teams vollauf zufrieden.

Jetzt müssen die Bärinnen den Fokus auf das nächste Wochenende legen, da geht es zum Auswärtswochenende nach Düsseldorf. „Da haben wir einiges wieder gut zu machen“, weiß Kapitänin Michelle Lübbert. In den Heimspielen haben die Bärinnen nämlich unnötigerweise fünf Punkte liegen gelassen.

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