EC Bergkamen: Deshalb ist der Trainer zufrieden, obwohl es zwei Niederlagen setzte

Eishockey

Der EC Bergkamen kehrte aus Mannheim mit zwei Niederlagen zurück. Trainer Kai Bürger war mit seiner Mannschaft dennoch sehr zufrieden.

Bergkamen

, 03.11.2019, 16:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
EC Bergkamen: Deshalb ist der Trainer zufrieden, obwohl es zwei Niederlagen setzte

Die „Bärinnen“ schwörten sich auf die Partie ein. © Neumann

Gut gespielt und dennoch die Heimreise ohne Punkte angetreten: Die gute Laune wollte sich ECB-Trainer Kai Bürger indes nicht nehmen lassen: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat zwei sehr gute Spiele abgeliefert. Die Entwicklung ist eindeutig positiv, es hat Spaß gemacht.“

In der Tat hatten die „Bärinnen“ die gastgebenden „Mad Dogs“ vor allem am Samstag am Rande einer Niederlage. Claudia Weltermann und Alena-Laura Hahn hatte ihr Team mit 2:0 in Front gebracht. Der Anschlusstreffer fiel erst in der 47. Minute und auch in der Folge wehrte sich Bergkamen erfolgreich gegen den Ausgleich. Es boten sich sogar Chancen, die Führung wieder auszubauen, doch wurden die leider vergeben. So kam es, wie es kommen musste. Die Überzahl nutzte Mannheim zwei Mal aus und kam so doch noch zu einem glücklichen 3:2-Erfolg. „Leider mussten wir an diesem Wochenende mit Christina Schwamborn (verletzt) und Sarah Jasmin Scholl auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten. Mit ihnen hätten wir vielleicht sogar mit etwas Zählbaren nach Hause fahren können“, so noch einmal der Trainer.

EC Bergkamen: Deshalb ist der Trainer zufrieden, obwohl es zwei Niederlagen setzte

Trainer Kai Bürger war zufrieden. © Neumann

Auch am Sonntag gingen die „Bärinnen“ zunächst in Führung. Pauline Gruchot traf in der siebten Spielminute zum 1:0. „Den Beginn des zweiten Drittels haben wir dann leider völlig verpennt“, sagte Bürger. Die Folge: Wie am Samstag entschied Mannheim einen Abschnitt mit 3:0 für sich. Doch der ECB zeigte Moral und drückte auf den Anschlusstreffer. Der gelang Michelle Lübbert dann auch in der 47. Minute - es war wieder alles drin. Bergkamen machte weiterhin Druck und der Ausgleich lag auch in der Luft, doch dann setzte es wieder eine Zeitstrafe gegen die Gäste und in Unterzahl sollte der eigentlich verdiente Treffer zum 3:3 einfach nicht mehr fallen. „Schade, dass wir uns nicht für unsere gute Leistung belohnt haben“, meinte Kai Bürger. Der eilte nach der Schluss-Sirene ins Krankenhaus, in das Nina Kuriata eingeliefert worden war. Sie konnte nach dem zweiten Drittel ihren Arm nicht mehr bewegen, weil sie sich die Schulter ausgekugelt hatte.

Statistik Spiel Samstag:

3:2 (0:1, 0:1, 3:0)

ECB: Surke, Wirt - Lübbert, Badura, Becker, Weltermann, Belo, Blase, Masperi, Maka, Gruchot, Hahn, Graeve, Mende, Kuriata

Torfolge: 0:1 (12.) Weltermann, 0:2 (38.) Hahn, 1:2 (47.), 2:2, 55.), 3:2 (60.)

Strafen: Mannheim 8 Minuten, Bergkamen 8 Minuten

Statistik Spiel Sonntag:

3:2 (0:1, 3:0, 0:1)

ECB: Surke, Wirt - Lübbert, Badura, Becker, Weltermann, Belo, Blase, Masperi, Maka, Gruchot, Hahn, Graeve, Mende, Kuriata

Torfolge: 0:1 (7.) Gruchot, 1:1 (21.), 2:1 (21.), 3:1 (27.), 3:2 (44.) Lübbert

Strafen: Mannheim 2 Minuten, Bergkamen 8 Minuten

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