Durch den Sieg gegen dieses Team machte BR Billmerich das Titelrennen wieder spannend

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BR Billmerich bleibt durch einen glücklichen 2:1-Sieg beim Tabellenführer im Rennen um die Meisterschaft in der Kreisliga B.

von Christoph Golombek

28.10.2019, 12:51 Uhr / Lesedauer: 3 min

Kreisliga B (2): GS Cappenberg II – BR Billmerich 1:2 (0:0). Mit dem nötigen Quäntchen Glück setzte sich BR Billmerich im Spitzenspiel gegen Cappenberg durch. Glück für die Blau-Roten, dass die Cappenberger in der ersten Halbzeit an der Querlatte und Billmerichs Torhüter Busch scheiterten. Die Hausherren hätten zur Pause bereits führen müssen und vergaben nach dem Seitenwechsel sogar noch einen Foulelfmeter. Dieser Fehlschuss weckte hingegen die Billmericher auf, die plötzlich die Initiative übernahmen und durch Treffer von Waschk und Potthoff mit 2:0 in Führung gingen. Erst in der Nachspielzeit gelang Cappenberg der Anschlusstreffer.

„Es war mal wieder Zeit, dass wir einen Dreier holen. Wir haben uns das nötige Glück erarbeitet und hoffen, dass die Personalsituation sich langsam entspannt“, freute sich BRB-Coach Flurim Ramaj über den Auswärtserfolg.

BR Billmerich: Busch, Potthoff, Niehage, T. Schmidt, Eckhoff, Beckmann, Dziuba, Schultz, Müller, B. Schmidt, Willecke – Knabe, Waschk, Kleff, Roth

Tore: 0:1 (74.) Waschk, 0:2 (84.) Potthoff, 1:2 (93.) Harhoff

Bes. Vork.: Busch hält Foulelfmeter (55.)

Durch den Sieg gegen dieses Team machte BR Billmerich das Titelrennen wieder spannend

TuS Hemmerdes Keeper wehrt TuS Niederadens Angriffsversuch ab. © pal

TuS Niederaden – TuS Hemmerde 1:0 (0:0).

Knapp setzten sich die Niederadener gegen den TuS Hemmerde durch. Die besseren Tormöglichkeiten hatten allerdings die Hemmerde, die im ersten Durchgang durch Beyer und Kuhlmann nur Aluminium trafen. Ein Treffer von Goldschmidt wurde wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt. Mit ihrer ersten richtigen Möglichkeit gingen die Gastgeber durch Gastmeister in der 67. Minute in Führung. Wenige Minuten später ließ sich Niederadens Gruhle zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah die Rote Karte. In Überzahl warf Hemmerde noch einmal alles nach vorne, doch Fischer und Kuhlmann nutzten die sich bietenden Möglichkeiten nicht. „Der Sieg war in meinen Augen verdient. Hemmerde versuchte es nur mit langen Bällen, wir waren da fußballerisch schon besser. Schön, dass wir endlich einmal einen dreckigen Sieg einfahren konnten“, so Niederadens Amel Mesic. „Ich weiß nicht, auf welchem Sportplatz mein Niederadener Kollege gewesen ist, aber ich denke, wir waren die klar bessere Mannschaft und schafften es wieder nicht, die sich bietenden Tormöglichkeiten zu nutzen“, ärgerte sich Hemmerdes Trainer Damian Glombik.

TuS Niederaden: Reinsch, Gruhle, Williamson, Gastmeister, Müller, Nunes Ventura, Diesner, Silva Campos, Marona, Orfanidis, Schulze Beckinghausen - Wiggers, Müller

TuS: Berz, Goecke, Beckhoff, M. Foit, G. Foit, Glombik, Zarych, Beyer, von Rekowski, Kuhlmann, Goldschmidt – Berkemeyer, Fischer

Tor: 1:0 (67.) Gastmeister

Bes. Vork.: Rote Karte gegen Gruhle (75.) wegen einer Tätlichkeit

SuS Lünern – BV 09 Hamm III 1:1 (0:0).

Lünerns Trainer Uwe Hawes kann mit der Punkteteilung gegen Hamm leben, auch wenn Kalkowski am Ende den Siegtreffer auf dem Fuß hatte. „Hamm hat eine spielstarke Mannschaft, gegen die man nicht so einfach gewinnt. Leider fehlte uns der Lucky Punch, um nach dem Ausgleich noch einmal zurückzuschlagen“, analysierte Hawes. In der torlosen ersten Halbzeit hatten die Gäste mehr vom Spiel. Hamm hätte durchaus in Führung gehen können, doch Lünerns Abwehr hielt noch stand. Nach der Pause brachte Kalkowski den SuS in Führung, doch nur drei Minuten später gelang Hamm der Ausgleich.

SuS Lünern: Gökce, Teske, N. Bräckelmann, Kalkowski, Krzewski, Kitschke, K. Hawes, Beck, F. Bräckelmann, Kramer, D. Hawes - Brodowski

Tore: 1:0 (60.) Kalkowski, 1:1 (63.) Al Saydawi

Bes. Vork.: Ampelkarte gegen BV Hamm (91.)

Kamener SC II – SuS Rünthe 2:2 (1:2).

Im ersten Durchgang zeigten die Gäste keine gute Leistung, dennoch gelang es der Abali-Elf, den 0:1-Rückstand durch Tore von Hausold und Koch in eine 2:1-Pausenführung umzuwandeln. Nach der Pause kam der SuS besser in die Partie und erarbeitete sich zahlreiche Möglichkeiten, das dritte Tor zu erzielen. Rünthe brachte diese Chancen nicht im Tor unter und wurde in der Nachspielzeit durch einen berechtigten Foulelfmeter bestraft. Kamens Genc traf zum 2:2-Endstand. „Natürlich ist der Ausgleich in der Nachspielzeit ärgerlich. Am Ende können wir aber mit dem Punkt gut leben“, so Abali.

SuS Rünthe: Noetzel, Schott, Acar, Hausold, Matheußek, Grundmann, Heidicker, Hoffmann, Nagel, Padurek, Koch – Ensekat, Abali, Evers, Wagenknech

Tore: 1:0 (18.) Kramer, 1:1 (40.) Hausold, 1:2 (42.) Koch, 2:2 (92.) Genc per Foulelfmeter

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