Nach der 20:21-Niederlage vor zwei Wochen beim 1. FC Köln steht für die Damen des KSV am Samstag das wichtige Heimspiel gegen Marpingen-Alsweiler an. Aber eine wichtige Spieler fällt aus.

von Harald Jansen

Königsborn

, 08.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Damen, 3. Liga West: Königsborner SV - HSG Marpingen-Alsweiler.

Einen Titel haben die Damen des Drittligisten Königsborner SV bereits inne. Für ihre Meisterschaft 2019 in der Oberliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga wurden die KSV-Damen um Trainer Kai Harbach in Unna zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt. Eine schöne Anerkennung für das Geleistete, doch Punkte in der Meisterschaft gibt es dafür leider keine. Und die müssen nach zuletzt vier Niederlagen nun wieder her. „In den nächsten beiden Partien müssen wir punkten. Die Teams von unten drängen weiter nach“, bemerkt Harbach im Vorfeld des Heimspiels am Samstag um 19.15 Uhr gegen die HSG Marpingen-Alsweiler.

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Mit 11:15 liegen die Damen aus der Kreisstadt auf Rang neun noch knapp über dem Strich, doch die dahinter liegenden TVE Netphen, Fortuna Düsseldorf und FSV Mainz 05 II konnten zuletzt punkten und den Rückstand auf den KSV verkürzen. Die beiden letztgenannten spielten letzten Samstag im Nachholspiel 24:24-Remis, was aus KSV-Sicht sicher ein gutes Ergebnis war. Durch ihre Schulterverletzung wird Kreisläuferin Lisa Gerbe vermutlich in dieser Saison nicht mehr aktiv eingreifen können. Ein schwerer Schlag, da Gerbe die einzige gelernte Kreisläuferin im Kader ist. Aber auch in der Abwehr wird Gerbe nur schwer zu ersetzen sein. In der Woche führte der KSV daher einen internen Test gegen die eigene Zweite durch, um diverse Alternativen einzuüben.

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„Wir sind guter Dinge. Die Motivation ist ungebrochen“, so Harbach. Zuletzt war das KSV-Angriffsspiel zu sehr auf den rechten Rückraum um Anna-Lena Bergmann und Maike Esterhaus ausgelegt. Die Gegner hatten sich zuletzt gut darauf vorbereitet. Das Hinspiel gegen den heutigen Gegner aus dem Saarland konnte der heimische Drittligist mit 25:23 siegreich gestalten. Die HSG verfügt mit Joline Müller über die aktuell Führende der Torschützenliste. Die ehemalige Zweitligaspielerin aus Trier war bisher 99-mal erfolgreich, wobei dabei 90 Treffer aus dem Feld erzielt wurden. Aber auch Siebenmeterwerferin Michelle Hartz hat mit 94 Prozent (29 von 31) eine exzellente Quote von der Marke zu bieten. Marpingen siegte vor zwei Wochen daheim gegen die Erstligareserve der HSG Blomberg mit 29:26 und belegt mit 14:12 Punkten den sechsten Platz.

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