Schwerstarbeit musste der TSC Kamen in Oberaden verrichten, um weiter oben die Stellung zu halten. Im Titelrennen kommt es nunmehr zum vor der Saison prophezeiten Zweikampf.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 13.11.2019, 13:53 Uhr / Lesedauer: 3 min

Tabellensituation:

Aus dem Spitzentrio ist nach der Niederlage des SuS Oberaden ein Duo geworden. Mit 38 Punkten rangiert der TSC Kamen ganz oben, dahinter lauert der Königsborner SV mit 37 Zählern. Es folgen der SuS Oberaden mit 32, RW Unna mit 29 und der Kamener SC mit 27.

Am Tabellenende verbucht der SSV Mühlhausen II nach dem 4:3-Heimerfolg gegen Schlusslicht Westfalia Wethmar II 11 Punkte auf der Habenseite und hat sich gegenüber dem VfL Kamen II (8), dem SV Bausenhagen (7) und Westfalia Wethmar II (3) etwas Luft verschafft.

TSC Kamen:

Der TSC hat weiterhin mit enormen personellen Problemen zu kämpfen. Am Sonntag fiel neben den langzeitverletzten Akteuren auch noch Torhüter Cüneyt Tüten aus. Er wurde allerdings durch den A-Junioren Keeper Yasin Aydeniz bestens vertreten. Dafür war Kenan Özkan nach längerer Verletzungspause von Beginn an wieder dabei. Das Team bleibt weiterhin unbesiegt und empfängt am kommenden Sonntag den VfL Kamen zum Derby.

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SuS Oberaden - TSC Kamen 0:2

13.11.2019
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SuS Oberaden - TSC Kamen 0:2© Palschinski
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Königsborner SV:

Der KSV tauscht am vergangenen Freitag kurzfristig das Heimrecht, da der Rasenplatz in Bausenhagen gesperrt war. 50 Minuten hatte die Mannschaft einige Probleme mit dem Gegner, doch nach dem 3:1 lief es dann wie am Schnürchen. „Bausenhagen hat sich lange Zeit tapfer gewehrt. Insbesondere Spielertrainer Marko Schott war stets gefährlich. Jetzt freuen wir uns auf die Partie gegen RW Unna am Sonntag“, so Pressesprecher Sven Runge.

SuS Oberaden:

Die tolle Heimbilanz mit sechs Siegen in der laufenden Saison wurde am Sonntag gegen den TSC Kamen beendet. „Schade, wir hätten dieses Spiel auch gewinnen können, wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten“, bemerkte Trainer Birol Dereli. In den nächsten Begegnungen muss er auf Rotsünder Serhat Yilmaz verzichten.

RW Unna:

Die Rot-Weißen sind weiterhin gut in Schwung, denn gegen den VfK Weddinghofen landete das Team den siebten Sieg in Folge. Ein Wermutstropfen war allerdings dir Rote Karte gegen Torhüter Felix Schiffer, der nun im Derby beim Königsborner SV fehlen wird.

Kamener SC:

Obwohl mit Abdelkarim Bouzerda der Goalgetter aufgrund der fünften Gelben Karte fehlte, setzte sich der KSC gegen den starken SV Langschede mit 4:1 durch. Geschäftsführer Bernd Schimanski sprach ein Sonderlob für Ahmet Cirak, Philip Denninghoff, Tom Milder und Nico Lenz aus.

VfL Kamen:

Beim VfL wird Björn Scharfe aus beruflichen Gründen bis zum Ende dieser Jahres aussetzen. „Schön, dass wir das Derby gegen den BSV Heeren gewonnen haben. Erst in den letzten 20 Minuten haben wir einige Möglichkeiten des Gegners zugelassen“, zeigte sich Coach Emre Aktas zufrieden. Julian Blume entpuppte sich über die komplette Spielzeit als Unruheherd für den BSV.

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VfL Kamen - BSV Heeren 3:1

10.11.2019
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VfL Kamen - BSV Heeren 3:1© Palschinski
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BSV Heeren:

„Wir sind leider zu spät aufgewacht und haben uns erst in der Endphase gute Chancen herausgearbeitet“, sprach Trainer Sebastian Eckei von einer verdienten Niederlage. Im Mittelfeld wurden Arne Volkmer und Tao Saenthamma schmerzlichst vermisst. „In den beiden nächsten Heimspielen gegen den SSV Mühlhausen II und SV Bausenhagen müssen wir punkten, um uns ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen“, so nochmals Eckei. Aus der geplante Vorverlegung beim Königsborner SV auf Donnerstag, 21. November ist leider nichts geworden, da der KSV diesem Termin nicht zustimmte.

TuRa Bergkamen:

„Dieser Auftritt beim SV Frömern war eine Riesenenttäuschung für mich. Es war keine Lauffreudigkeit und kein Zweikampfverhalten erkennbar“, zeigte sich Übungsleiter Alexander Berger ziemlich sauer. Das Team nutzt das spielfreie Wochenende, um vom 23. November bis 24. November ein „Trainingslager“ in Willingen durchzuführen. Am Donnerstag, 21. November erwartet der FC TuRa den Landesligisten SuS Kaiserau zu einem Freundschaftsspiel. Tim Gotthardt, Dominik Kozlik, Jörg Plattfaut und Samuel Lambert stehen in diesem Jahr aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

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SV Frömern:

„Ich bin froh, dass wir uns nach der schlechten Vorstellung beim VfL Kamen II gegen Bergkamen wieder wesentlich anders präsentiert haben. Von Beginn an waren wir sehr aggressiv und haben dem Gegner somit den Schneid abgekauft“, freute sich Trainer Thomas Schneider, der aus seinem Team Julius Meierjohann und Nils Martello heraushob.

VfK Weddinghofen:

„Auch bei der zweiten Auswärtspleite in Folge haben meine Spieler eine schwache Leistung abgerufen. Wir können uns bei unserem Altherren-Torhüter Tobias Wunder bedanken, dass wir nicht noch höher verloren haben“, befand Coach Olaf Barnfeld, der nun mit dem Kamener SC den nächsten schweren Gegner vor der Brust hat.

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SV Bausenhagen:

„Lange Zeit haben wir das recht ordentlich gemacht. Leider sind wir dann nach dem 1:3 eingebrochen und haben uns noch eine 2:8-Klatsche abgeholt“, resümierte Co-Trainer Ulli Neuhaus. Am Sonntag steht das wichtige Spiel bei Westfalia Wethmar II auf dem Programm, Anstoß ist dann erst um 16.30 Uhr.

SV Langschede:

„Wir haben dem KSC über weite Strecken Paroli geboten, demzufolge bin ich mit der Leistung meiner Spieler trotz der Niederlage zufrieden“, meinte Trainer Stefan Kortmann. Am Sonntag steht ab 15.15 Uhr das Derby gegen den SV Frömern auf dem Programm.

SSV Mühlhausen II:

„In den zweiten 45 Minuten war es ein offener Schlagabtausch, der teilweise zu hektisch geführt wurde. Am Ende bin froh, dass wir die drei Punkte behalten haben“, fielen Trainer Christian Müseler nach dem 4:3 gegen Westfalia Wethmar II einige Steine vom Herzen.

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