Der Holzwickeder SC hat eine weitere Negativserie beendet: Beim 3:2 feierte das Team den ersten Heimsieg - dank eines torgefährlichen Youngsters.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 22.09.2019, 19:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oberliga: Holzwickeder SC - TuS Ennepetal 3:2 (1:1).

Unterm Strich sicherlich ein wenig glücklich aber auch nicht unverdient. Rund 200 Besucher sahen ein Spiel, das in erster Linie von der Spannung lebte. Dabei bot sich den Platzherren bereits in der siebten Spielminute die große Chance zur Führung, als Ennepetals Alessio Lepore nach einem Schuss von Marcel Reichwein für seinen bereits geschlagenen Keeper vor der Torlinie klärte. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch - bis zur 22. Spielminute jedenfalls. Da wusste sich Gästeakteur Stefan Siepmann im Strafraum gegen Mirco Gohr nicht anders als mit einem Foulspiel zu helfen. Die Konsequenz - Strafstoß für den HSC: Marcel Reichwein ließ sich nicht zwei Mal bitten und verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zur 1:0-Führung für seine Farben. Keine Minute später hatte „Cello“ - wie ihn seine Freunde nennen - Pech, dass sein Distanzschuss gegen den Pfosten der Klutertstädter klatschte. Dieses Pech widerfuhr auf der anderen Seite gut zehn Minuten später auch Ennepetals Sevag Kherlopian, der völlig freistehend nur den Pfosten des HSC-Gehäuses anvisierte. Erfolg hatte nur eine Minute später Christian Hausmann, der aus kurzer Distanz zum 1:1 ausglich.14

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Holzwickeder SC - TuS Ennepetal 3:2

Der Holzwickeder SC hat in der Fußball-Oberliga den zweiten Sieg in Folge hingelegt und gegen den TuS Ennepetal mit 3:2 gewonnen.
22.09.2019
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Holzwickeder SC - TuS Ennepetal 3:2© art
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Die zweite Hälfte der Partie war gerade fünf Minuten alt, da durfte der HSC-Tross wieder jubeln. Tomilslav Ivancic, ein Mann für solche Fälle, hatte einen Freistoß aus kurzer Distanz auf dem Kasten der Gäste gehämmert, den deren Keeper Marvin Weusthoff abklatschen ließ. Mirco Gohr drosch die Kugel per Nachschuss zum 2:1 in den Kasten. Allerdings hielt die Freude der Blau-Grünen nur ganze zehn Minuten an, weil dann TuS-Kapitän Abdulah El Youbari zum 2:2 zur Stelle war.

HSC-Coach Axel Schmeing brachte knapp eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit Jona Deifuß ins Spiel - eine kluge Maßnahme, wie sich zeigen sollte. Als erste Aktion zimmerte der Youngstser den Ball gegen den Außenpfosten des TuS-Tores. Die Krönung seiner Leistung war der Siegtreffer in der 93. Spielminute, der den HSC zumindest vorerst in etwas sichere Fahrwasser befördert hat.

HSC: Acil - Müller, Reichwein (77. Deifuß), Ivancic, Hahne, Hoppe (86. Lambertz) Janetzki, Yarhdi (54. Richter), Kljajic, Gohr, Uedickoven

TuS: Weusthoff - Siepmann, Gerding (72. Nettersheim), Lepore (52. Lahchaychi), Hausmann (90.+ 1 Williams), Youbari, Yasar, Kherlopian, Gallus, Bollmann, Drepper (83. Sarr)

Tore: 1:0 (22.) Reichwein per 11m, 1:1 (36.) Hausmann, 2:1 (51.) Gohr, 2:2 (62.) El Youbari, 3:2 (90.+3) Deifuß

Schiedsrichter: Lasse Lütke-Kappenberg

Zuschauer: 200

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