Wenn es nach „Manni“ ginge, dann kämpft der HSC in den nächsten Spielen wie ein Löwe um die Punkte. Das war zuletzt beim 2:1 gegen die TSG Sprückhövel am Spielfeldrand ersichtlich.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 04.11.2019, 10:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Denn: Labrador „Manni“ ist der vierbeinige Freund von HSC-Betreuer Heiner Heil, der am Sonntag gegen die TSG Sprockhövel sein verspätetes Halloween-Kostüm trug. Als Löwe verkleidet wollte er ein Zeichen setzen. Die HSC-Kicker haben es gesehen und prompt den nächsten „Dreier“ erkämpft.

Dieser „Löwe“ ermutigt den Holzwickeder SC zu Höchstleistungen - viele  Bilder

Labrador „Manni“ setzte als Löwe verkleidet ein ermutigendes Zeichen. © Neumann

Und solch eine Leistung, wie sie die Schmeing-Elf nach der Pause bot, was letztlich zum 2:1-Sieg führte, die wünschen sich die HSC-Fans jeden Sonntag. Nämlich mit Löwenmut an die Aufgabe zu gehen - auch wenn der Gegner übermächtig erscheint. Natürlich war am Sonntag nach dem Last-Minute-Sieg gegen Sprockhövel beim HSC die Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung nur eine Momentaufnahme: „Wir haben jetzt 18 Punkte auf dem Konto. Das kann ein Trugschluss sein“, drückte HSC-Coach Axel Schmeing bei aller Freude über den wichtigen Dreier auf die Euphoriebremse - wohl wissend, dass in der Oberliga das Feld spätestens ab Rang sieben dicht beieinander liegt. Und Löwenmut braucht der HSC bereits am kommenden Sonntag, wenn es zum Titelaspiranten RSV Meinerzhagen geht.

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Nicht zufrieden war auf der anderen Seite verständlichweise Gästetrainer Andrius Balaika: „So zu verlieren ist bitter. Ich habe die Szene, die zum Elfmeter gegen uns führte, außerhalb des Strafraums gesehen.“

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Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1

03.11.2019
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Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1© Neumann
Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1© Neumann
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Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1© Neumann
Holzwickeder SC - TSG Sprockhövel 2:1© Neumann

Zufrieden war Sonntag nach Spielschluss auf jeden Fall Lennart Uedickoven. Der 19-Jährige hat sich beim Holzwickeder SC schnell ein Stammplatz erspielt. „Ich habe in der A-Juniorenzeit zunächst beim VfL Osnabrück in der Bundesliga Nord gespielt. Bin dann im zweiten Jahr bei Rot-Weiß Oberhausen gelandet“, sagt der in Iserlohn beheimatete Youngster. „Ich bin da immer mit dem Zug zum Training und den Spielen gefahren“, so der Abwehrspieler weiter. Dass er zu Beginn dieser Spielzeit in Holzwickede gelandet ist, hat Lennart Uedickoven nicht bereut. „Hier geht alles sehr familiär zu. Dass sein aktueller Verein am Saisonende den Klassenerhalt schafft, daran hat Uedickoven keine Zweifel. Bei uns stimmt die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“, sagt der Mann, der beruflich die Laufbahn eines Polizisten anstrebt.

Wie bereits erwähnt, geht es für den HSC nun Sonntag zum RSV Meinerzhagen, einem Gegner, der den vierten Aufstieg in Folge anstrebt.

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