Kreisliga-Spitzenreiter TSC Kamen bot in Weddinghofen zwar keine starke Leistung, bleibt aber nach dem 2:0 Tabellenführer. Ein ehemaliger Konkurrent schlittert indes in eine tiefe Krise.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 16.10.2019, 14:05 Uhr / Lesedauer: 3 min

Tabellensituation:

Das Spitzentrio TSC Kamen, SuS Oberaden und der Königsborner SV haben ihre Ziele am zehnten Spieltag geschafft und jeweils drei Punkte eingefahren. Auf den vierten Tabellenplatz hat sich RW Unna mit dem 4:3-Erfolg beim FC TuRa Bergkamen vorgearbeitet.

Am Tabellenende rangiert weiterhin Westfalia Wethmar II nach dem 0:1 beim SV Frömern. Davor steht der SV Bausenhagen mit fünf Zählern, der beim SuS Oberaden mit 0:3 unterlag.

Vorschau:

Der elfte Spieltag verspricht sehr viel Brisanz. Dann erwartet der Spitzenreiter TSC Kamen den Nachbarn Kamener SC zu einem hochinteressanten Derby. Der Tabellenzweite SuS Oberaden gastiert am Sonntag beim Königsborner SV. Im Tabellenkeller erwartet Westfalia Wethmar II im Derby GS Cappenberg, während sich der SV Bausenhagen mit dem VfL Kamen auseinandersetzen wird.

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FC TuRa Bergkamen - RW Unna 3:4

Heimpleite für den FC TuRa: Die Bergkamener unterlagen in der Kreisliga A (2) RW Unna mit 3:4.
13.10.2019
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FC TuRa Bergkamen - RW Unna 3:4© Palschinski
FC TuRa Bergkamen - RW Unna 3:4© Palschinski
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FC TuRa Bergkamen - RW Unna 3:4© Palschinski
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TSC Kamen:

Aufgrund der personellen Misere verpflichtete der TSC mit dem 34-jährigen Wilhelm Schlej einen Neuzugang. „Er hat zwei Jahre nicht mehr gespielt, wird uns aber in der aktuellen Situation sicherlich weiterhelfen“, traut Trainer Tuncay Sönmez dem Routinier einiges zu.

RW Unna:

Mit dem 4:3 beim FC TuRa Bergkamen landeten die Rot-Weißen den dritten Sieg in Folge. „Da der Siegtreffer von Jonas Appelhoff erst in der 92. Minute fiel, kann man schon von einem glücklichen Sieg sprechen. Aber die drei Punkte nehmen wir gerne mit“, freute sich RWU-Trainer Marc Schmitt, der kurzfristig auf seinen Abwehrstrategen Dominik Neugebauer verzichten musste. Robin Czaja und Christoph Gnatowski wurden verletzungsbedingt ausgewechselt.

SuS Oberaden:

Der SuS erledigt seine Heimaufgaben weiterhin in souveräner Manier. „Das war zwar nicht unsere beste Leistung, doch es hat zu einem klaren 3:0-Erfolg gereicht“, resümierte Übungsleiter Birol Dereli, der sich nun auf das Spitzenspiel beim Königsborner SV freut.

SV Bausenhagen:

Krankheits- und berufsbedingt standen dem Team in Oberaden keine Auswechselspieler zur Verfügung. „Das muss sich am Sonntag gegen den VfL Kamen ändern. Da müssen wir punkten, wenn wir den Kontakt zum Mittelfeld nicht frühzeitig verlieren wollen“, setzt Co-Trainer Uli Neuhaus seine Mannen mächtig unter Druck.

Königsborner SV:

Aktuell sind beim Tabellendritten alle Mann an Bord. „Trotzdem haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht“, meinte Pressesprecher Sven Runge. Die endgültige Entscheidung zum 4:2-Sieg besorgte Julian Nolte in der 90. Minute.

VfK Weddinghofen:

Auch beim VfK fielen am vergangenen Sonntag sehr viele Akteure aus. So feierten Bastian Sonnekalb und Angelo Knedlik ihren ersten Einsatz in dieser Saison. „Sie haben ihre Sache recht ordentlich gemacht“, so Coach Olaf Barnfeld.

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Kamener SC:

Mittelstürmer Abdelkarim Bouzerda zeigte nach einer längeren Verletzungspause, wie wertvoll er für seinen Club ist. Er steuerte zum 7:4-Derbyerfolg gegen den BSV Heeren gleich drei Treffer bei.

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Kamener SC - BSV Heeren 7:4

Im Stadtderby der Fußball-Kreisliga A (2) gewann der Kamener SC gegen den BSV Heeren mit 7:4.
13.10.2019
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Kamener SC - BSV Heeren 7:4© Palschinski
Kamener SC - BSV Heeren 7:4© Palschinski
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Kamener SC - BSV Heeren 7:4© Palschinski
Kamener SC - BSV Heeren 7:4© Palschinski
Kamener SC - BSV Heeren 7:4© Palschinski
Kamener SC - BSV Heeren 7:4© Palschinski
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BSV Heeren:

Der BSV befindet sich aktuell in einer Krise, denn das Team ist nunmehr seit sieben Begegnungen sieglos. Mit Nils Hilbk-Kortenbruck setzte Trainer Sebastian Eckei bereits den 29. Spieler in der laufenden Saison ein. Mit Gabriel Honorio, Kevin Pasternak, Alexander Schmidt und Thilo Ernst fielen erneut wichtige Stammkräfte aus. „Gegen den SV Frömern müssen wir vor allen Dingen im hinteren Bereich besser agieren, wenn wir unsere Negativserie beenden wollen“, fordert Eckei einen hochkonzentrierten Auftritt und drei Zähler gegen den Tabellennachbarn.

VfL Kamen:

Obwohl der VfL nach drei Niederlagen gegen den SSV Mühlhausen II endlich wieder einen „Dreier“ einfahren konnte, war Trainer Emre Aktas nicht ganz zufrieden: „Wir haben wieder zu viele Chancen liegen gelassen. Marvin Bremkes hätte der Mann des Tages werden können, doch ihm klebte das Pech an den Stiefeln.“

SSV Mühlhausen:

„Wir hätten durchaus höher verlieren können, meine Spieler machen zu viele eklatante Fehler. Das müssen wir in den kommenden Wochen abstellen“, fordert SSV-Trainer Christian Müseler. Am Sonntag steht der SSV bei RW Unna erneut vor einem Auswärtsspiel.

VfL Kamen II:

Riccardo Meyer wurde an der Langscheder Ruhrbrücke bereits nach zehn Minuten wegen einer Knieverletzung ausgewechselt. „Das sieht nach einer längeren Pause aus“, so VfL-Coach Nils Giese, der in Langschede auf seinen erkrankten Torhüter Marian Rücker verzichten musste. Dafür stand mit Daniel Ohsmann ein Feldspieler zwischen den Pfosten.

SV Langschede:

Mit Linus Taubert und Jan Pestke musste Trainer Stefan Kortmann kurzfristig noch zwei Stammkräfte ersetzen. Dazu wurde David Matern in der 38. Minute wegen einer Hüftverletzung ausgewechselt. So musste Kortmann neun Minuten vor dem Spielende Ersatztorhüter Georg Folcz als Feldspieler einwechseln. „Wir haben zwar spielerisch nicht überzeugt, doch es hat zu einem klaren Erfolg gereicht“, bemerkte Kortmann nach dem Spielende.

SV Frömern:

Es dauerte bis zur 82. Minute, ehe Kai Hutmacher seine Mannen mit dem Siegtreffer gegen Westfalia Wethmar II erlöste. „Das waren drei wichtige Punkte“, fielen Trainer Thomas Schneider mehrere Steine vom Herzen.

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