Pausieren durfte der HSC am Sonntag. Bekanntlich war die Partie gegen den ASC Dortmund bereits Mittwoch über die Bühne gegangen - und das 1:3 liegt HSC-Coach Schmeing noch schwer im Magen..

von Werner Hahn

Holzwickede

, 21.10.2019, 14:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Und die 1:3-Heim-Niederlage gegen den Nachbarn spiegelt sich in der Tabelle der Oberliga Westfalen einmal mehr wider. Mit zwölf Zählern steht das Team von Axel Schmeing auf Platz 15 im Ranking. Auf den ersten Blick eine sichere Position, zumal der TuS Erndtebrück derzeit auf Rang 17 steht - dem ersten Abstiegsplatz - und dabei einen Rückstand von fünf Zählern auf die Schmeing-Elf aufweist. Die Wittgensteiner gewannen am Sonntag das Keller-Duell bei der Hammer Spielvereinigung mit 2:0. Dennoch wäre der TuS Erndtebrück zusammen mit den Lippestädtern aktuell am Saisonende Absteiger in die Westfalenliga.

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Größer Unsicherheitsfaktor für viele Clubs ist die Ausgeglichenheit dieser Klasse. Den Tabellenfünften Westfalia Rhynern und den HSC (Platz 15) trennen gerade einmal vier Zähler. Maß aller Dinge, was die Abstiegsregelung der Oberliga Westfalen betrifft, bleibt die übergeordenete Regionalliga West. Aus dieser Klasse werden am Saisonende fünf Mannschaften den Weg in die drei Oberligen des Landes NRW antreten müssen. Entscheidend für Westfalen wird sein, wie viele Teams aus dieser Region am Ende auf einem Abstiegsplatz in der Regionalliga stehen. Zurzeit wäre das der SV Lippstadt 08. Zwei Absteiger aus der für den HSC wichtigen Oberliga wird es am Saisonende aber auf jeden Fall geben, selbst wenn sich in der Regionalliga am Saisonende kein westfälisches Team auf den fünf letzten Plätzen befindet.

Für den Holzwickeder SC heißt das im Klartext: Am Saisonende auf Platz 13 oder besser zu stehen, dann wäre das Thema Abstieg für die Blau-Grünen nicht relevant.

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Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es vor allem einer besseren Defensivarbeit. Die „Klöpse“, die sich das Team von Axel Schmeing am vergangenen Mittwoch bei 1:3 gegen den ASC Dortmund leisteten, dürfen keinesfalls zur Tagesordnung werden. „Wir kassieren einfach zu viele Gegentore“, monierte Axel Schmeing nach der eigentlich völlig überflüssigen Schlappe gegen die Aplerbecker. Größtes Problem bei der Abstellung dieser Mängel ist nach wie vor die angespannte Personalsituation beim HSC, der am kommenden Sonntag beim FC Gütersloh anzutreten hat. Ohne Zweifel wieder eine schwere Aufgabe für die Elf aus der Emschergemeinde. Der FC leistete sich am vergangenen Sonntag in Herne eine 1:3-Schlappe. Die Elf von Julian Hesse wird folglich auf Wiedergutmachung aus sein. wh

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