Diese Fehler macht Oberliga-Aufsteiger HC TuRa Bergkamen noch

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Fünf Spiele hat der HC TuRa nach dem Aufstieg in der Oberliga bisher bestritten. Dabei hätten leicht mehr als 2:8-Punkte herausspringen können.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 17.10.2019, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit großer Euphorie ist Aufsteiger HC TuRa Bergkamen in die Oberliga-Saison gestartet. An den ersten vier Spieltagen haben die Rot-Weißen dann auch eine gute Visitenkarte beim jeweiligen Gegner abgegeben. Lediglich in der ersten Partie gegen den Meisterschaftsfavoriten ASV Hamm II setzte es eine deutliche Niederlage, ansonsten zeigte sich der HC TuRa voll konkurrenzfähig.

Den ausschlaggebenden Faktor, warum trotzdem auch die Spiele gegen den TuS Ferndorf II (24:25) und den VfL Mennighüffen (24:27) verloren gingen, sieht Bergkamens Trainer Thomas Rycharski in der noch fehlenden Abgeklärtheit in den entscheidenden Spielsituationen. „Wir hatten in beiden Spielen mehrere Male die Gelegenheit, die Geschichte zu unseren Gunsten zu kippen. Da waren wir noch nicht konsequent genug und wurden vom Gegner bestraft“, erklärte der TuRa-Trainer.

Diese Fehler macht Oberliga-Aufsteiger HC TuRa Bergkamen noch

Trainer Thomas Rycharski bemängelt noch die nötige Konsequenz im Abschluss. © awa

Trotz der 2:8 Punkte betonte „Tomek“ Rycharski aber: „Unser Kampfgeist und Wille stimmten bis jetzt in allen Spielen. Das wird uns auch die ganze Saison begleiten müssen. Wenn wir in den nächsten Wochen wieder mit dieser Einstellung in die Spiele starten, bin ich zuversichtlich, dass wir wieder punkten werden.“ Der einzige Sieg datiert vom 27. September, als Abstiegskonkurrent Bielefeld/Jöllenbeck 34:32 bezwungen wurde. Neben Neuzugang Dimitri Stukalin, der dem Bergkamener Spiel auf der Mittelposition noch mehr Torgefahr und Spielwitz verleiht, sowie Torjäger Pascal Terbeck, der trotz hervorragender Trefferanzahl laut Rycharski „noch immer nicht bei 100 Prozent angekommen ist“, bekam auch die junge Garde im Team viel Lob des Trainers. Vor allem Youngster Dustin Kurschus spiele bisher einen starken Part auf der ungewohnten Kreisläuferposition. Er vertrat zuletzt Kevin Saarbeck am Kreis, der mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel zum Zuschauen gezwungen war.

Für den HC TuRa geht es in der Oberliga am 26. Oktober um 19:15 Uhr mit dem nächsten Highlightspiel gegen den Aufstiegskandidaten TSG Altenhagen-Heepen weiter.

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