Am Wochenende fliegen wieder die Handbälle. In der Damen-Bezirksliga schielen gleich mehrere Teams auf den Aufstieg.

von Harald Jansen

Kreis Unna

, 10.09.2019, 15:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Wochenende steigen die Handballerinnen wieder in den Ligenbetrieb ein. Wer wird Nachfolger der Reserve des Königsborner SV in der Damen-Bezirksliga Hellweg? Der Unterbau des Neu-Drittligisten sicherte sich überlegen den Titel in der Vorsaison und tritt nun in der Landesliga Staffel (3) an. Gute Chancen auf den Titel hat sicherlich Vizemeister SV Eintracht Dolberg.

Aber auch die Westfalia aus Kamen und die SG aus Unna rechnen sich was aus. Und den Reserveteams der Verbandsligisten Lüner SV und VfL Brambauer werden ebenfalls gute Endplatzierungen zugetraut. Insgesamt ist die Liga leistungsmäßig enger zusammengerückt. Einen absoluten Topfavoriten gibt es diesmal nicht.

TuS Westfalia Kamen

(Vorsaison 3. 33:11 Punkte)

Der Absteiger aus der Landesliga hatte in der Vorsaison mit einigen Verletzungsproblemen zu kämpfen und kam für einen Wiederaufstieg eigentlich nie in Frage. Im Hinspiel konnte das Team von Thorsten Fringes Meister Königsborn beim 23:24 noch Paroli bieten, ließ aber im Saisonverlauf zu viele Punkte liegen. Zuletzt gab es im Kreispokal beim Vorrundenturnier in Lünen zwei klare Niederlagen gegen den Verbandsligisten Lüner SV und den Landesligisten Hammer SC.

SGH Unna-Massen

(Platz 4 26:18 Punkte)

Die Spielgemeinschaft aus der Kreisstadt legte eine solide Saison hin und konnte sich in der Endtabelle auf Rang vier verbessern. „In der Vorbereitung hatte ich 19 Spielerinnen, die Belastung war hoch, alle ziehen mit und wir haben viel mit dem Ball gearbeitet“, ist SG-Coach Tim Severin mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Der Kader ist zusammengeblieben und konnte auf der Torhüterposition noch verstärkt werden. „Wir sind gut aufgestellt und wollen uns in der Saison in der Tabelle weiter verbessern“, so Severin. Am vergangenen Wochenende bewies die SG bereits gute Form und schaltete im Kreispokal den Landesligisten Ahlener SG mit 25:24 aus. Lohn war die Qualifikation für das Halbfinale.

TV Germania Kaiserau

(Platz 6) 22:22 Punkte

Im Mittelfeld der Bezirksligatabelle verblieb der Ex-Verbandsligist aus Kamen. Als einziges Team gelang es dem TVG allerdings, Meister Königsborn am letzten Spieltag die Punkte abzunehmen. Der Kader ist weitgehend zusammengeblieben, sodass am Ende mit einer ähnlichen Endplatzierung wie in der Vorsaison zu rechnen ist.

TuS Jahn Dellwig

(Platz 9) 18:26 Punkte

Für den Vizemeister der Saison 2017/2018 endete die abgelaufene Spielzeit auf einem doch enttäuschenden neunten Platz. Aufgrund diverser Verletzungen konnte das Team von Kevin Walkuschefski nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Ziel ist daher, sind in der kommenden Saison wieder zu verbessern.

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