Die Spielzeit 20/21 beginnt: Für die Fans hat sich einiges geändert

dzFußball

Mit dem Kreispokal wird die neue Spielzeit eingeläutet. Das Coronavirus bestimmt den Ablauf, in Fröndenberg müssen die Fans sogar auf ihre geliebte Bratwurst verzichten.

Kreis Unna

, 25.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit der ersten Runde des Kreispokals eröffnen die heimischen Amateurkicker am Wochenende die Spielzeit 2020/2021. Ohne Zweifel wird das Coronavirus den sportlichen Wettstreit begleiten, auch wenn - und das hoffen natürlich alle - es keine weiteren Infektionen zu beklagen gibt. Die Sportredaktion fragte nach: Dürfen die Zuschauer auf den Plätzen denselben Service erwarten, wie zuvor?

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Holzwickeder SC: Beim Oberligisten, dem ranghöchsten heimischen Team, wird sich vor allem im Ticketverkauf einiges ändern. So fordert der Verband, dass Gästen schon im Vorfeld 50 Eintrittskarten zur Verfügung gestellt werden. „Wir bekommen vom Gast eine Namensliste, die dann am Spieltag an der Kasse liegt. Das gilt natürlich auch umgekehrt, also wenn wir auswärts antreten müssen“, sagt HSC-Sprecher Lars Rohwer. Vorteil: Die Namen sind schon vorher erfasst und müssen auf der Liste beim Eingang nur noch abgehakt werden. Zudem sollen Tickets bei Spielen, bei denen die Obergrenze von 300 Zuschauern geknackt werden, online erworben werden können. „Sind auf diesem Weg alle Karten verkauft worden, öffnet die Tageskasse auch nicht mehr“, sagt Rohwer. Getränke und Speisen gibt es wie bisher, natürlich alles unter Einbehaltung der Hygienevorschriften.

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SG Massen: „In den Testspielen hat sich das Hygienekonzept bisher bewährt“, sagt Vorsitzender Roman Spielfeld. Getränke werden in Flaschen, die vom Käufer selbst zu öffnen sind, ebenso angeboten wie Speisen. Um den Zuschauerandrang ein wenig zu entzerren, sollen bei Meisterschaftsspielen zwei Kassen geöffnet werden. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter erhöht sich nur unwesentlich.

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Königsborner SV: Auch beim Bezirksligaaufsteiger wird daran gearbeitet, dass - in Absprache mit dem jeweiligen Gegner - Tickets schon im Vorfeld online erworben werden können. „Das erleichtert Vieles“, sagt KSV-Sprecher Sven Runge. Die Tageskasse ist aber bis auf Weiteres ebenfalls geöffnet. „Getränke haben wir bei den Testspielen schon verkauft, an einem Konzept für die Pommesbude sind wir dran“, so noch einmal Runge. Um den Mindestabstand von 1,5 Metern bei den Zuschauern gewähren zu können, soll die Zahl der Ordner bei Bedarf von vier auf sechs erhöht werden.

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SSV Mühlhausen: Beim Bezirksligisten ist das 49er Vereinsheim und „Peter´s Eck“ bei den Spielen geöffnet. „Eine Herausforderung wird es, den Mindestabstand zu kontrollieren. Familienangehörige dürfen ja nah beieinander stehen, Fremde nicht. Aber, wie sollen wir das unterscheiden?“, fragt Obmann Ralf Mäkler. Damit dies doch gelingt, wurde die Zahl der Ordner erhöht. „Bei Spielen der Reserve werden es zwei, bei denen der Ersten sogar fünf sein“, kündigt Mäkler an. Die Tageskasse wird wie normal geöffnet, natürlich muss sich jeder in die Namensliste eintragen. Als Generalprobe dafür, ob alle Konzepte greifen, sieht der Obmann das Kreispokalspiel am 9. September, wenn es sehr wahrscheinlich gegen die Hammer SpVg geht.

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SV Langschede: Auf Anordnung der Stadt Fröndenberg darf der SV Langschede keine Speisen verkaufen. Getränke gibt es in Flaschen. „Früher sind wir für die Kassierung einfach einmal rund um den Platz gegangen. Jetzt haben wir am Eingang eine Corona-Empfangsstation errichtet“, sagt Vorsitzender Marcus Gerke. Auch er sieht ein großes Problem darin, zu unterscheiden, ob Familienangehörige oder Fremde zu eng beieinanderstehen. „Bisher haben wir die gute Erfahrung gemacht, dass ein offenes Wort auch dazu führt, dass alle Regeln eingehalten werden“, so Gerke.

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BSV Heeren: Bis zum ersten Heimspiel hat der BSV noch zwei Wochen Zeit. „Um alle Auflagen zu erfüllen, müssen wir mehr Leute ins Boot holen, der Vorstand allein kann das gar nicht schaffen. Wir müssen uns etwas einfallen lassen“, sagt Vorsitzender Ulrich Eckei. Getränke werden ungeöffnet in Flaschen aus dem Vereinsheim heraus verkauft, auch der Grill wird angeworfen.

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