Die nächste Sportart legt eine Zwangspause ein

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Die Corona-Ampel im Kreis Unna steht längst auf Rot. Jetzt hat sich die nächste Sportart dazu entschieden, vorerst eine Zwangspause einzulegen.

Kamen

, 26.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Durch das Ansteigen der Fallzahlen in NRW sind weitere Einschränkungen auch im Sport möglich. Der Handballkreis Hellweg hat bereits erste Konsequenzen gezogen und den Spielbetrieb auf Kreisebene - dazu zählen auch die Bezirksligen - eingestellt. Jetzt zieht eine weitere Ballsportart nach.

Der Westdeutsche Volleyball-Verband hat entschieden, ab sofort den Spielbetrieb bis einschließlich 22. November vorerst auszusetzen. „Die rasant steigenden Fallzahlen in Nordrhein-Westfalen schränken die Möglichkeiten, einen geregelten Spielbetrieb durchzuführen, derzeit massiv ein. Das Präsidium hat daher einstimmig beschlossen, dass der Spielbetrieb im Erwachsenenbereich (Oberliga bis Kreisliga), Jugend- und BFS-Bereich bis zum 22. November pausiert. Die Spiele, die in diesem Zeitraum nicht stattfinden, werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt“, heißt es in der Online-Erklärung.

Die heimischen Volleyball wie hier der Königsborner SV müssen eine Zwangspause einlegen.

Die heimischen Volleyball wie hier der Königsborner SV müssen eine Zwangspause einlegen. © Neumann

Es gibt aber eine Ausnahme: „Für Mannschaften, die dennoch bis zum 22. November ihre angesetzten Spiele absolvieren möchten, besteht die Möglichkeit, dies problemlos zu machen, sofern die Hygienevorgaben vor Ort eingehalten werden. Wichtig ist dabei, dass dies von den beteiligten Mannschaften jeweils gewünscht wird“, heißt es weiter. Ob Mannschaften dieses Risiko eingehen werden, ist eher fraglich.

Sämtliche Mannschaften des Kreises Unna werden in den nächsten Tagen durch die Spielleitenden Stellen über weitere Detail informiert.

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