Devilz des TLV Rünthe huschen vor Weihnachten noch schnell an die Spitze

dzBasketball

Im letzten Spiel vor der Winterpause sicherten sich die Devilz aus Rünthe mit einem denkbar knappen Heimerfolg die Tabellenführung der Basketball-Bezirksliga.

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 17.12.2018, 16:09 Uhr / Lesedauer: 3 min

Herren, Oberliga : BC Langendreer – TVG Kaiserau 62:54 (31:30).

Die Vorzeichen standen für den TVG schon vor der Partie ziemlich schlecht. „Nach mehreren kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfällen war die Liste der einsatzfähigen Spieler kürzer als die Liste der Ausfälle“, so Trainer Jochimsen, dem gerade sechs gesunde Spieler zur Verfügung standen. Dieses Sextett schlug sich im ersten Durchgang aber achtbar. Kaiserau konnte sich zu Beginn der Partie mit 15:8 absetzen allerdings sclhug Langendreer schnell zurück und führte zur Halbzeit knapp mit 31:30. Der Beginn des zweiten Durchgangs gehörte wieder den Gästen. Nachdem sich der TVG die Führung zurückgeholt hat, folgte jedoch ein Bruch im Spiel. Der Kräfteverschleiß machte sich allmählich bemerkbar und Langendreer brachte sich durch einen 18:1-Lauf wieder in Führung. Im Schlussviertel konnten die Kaiserauer den Rückstand durch eine kämpferisch stark Leistung zwar noch einmal verkürzen, zu mehr fehlte am Ende die Kraft.

TVG Kaiserau: Stöwe (7), Rother (8), Kassan (12), Block (9), J. Bromisch (18), Führing

„Nach mehreren kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfällen war die Liste der einsatzfähigen Spieler kürzer als die Liste der Ausfälle.“
Markus Jochimsen, Trainer des TVG Kaiserau

Herren, Bezirksliga: TLV Rünthe – BC70 Soest 2 78:77 (26:30).

Erst in der Verlängerung erkämpften sich die Devilz im Duell gegen den BC Soest II die Tabellenführung. Die Partie begann wie so oft: Rünthe kassierte die ersten Punkte und hatte zunächst das Nachsehen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase war der TLV jedoch im Spiel. Soest ging aggressiv und druckvoll zu Werke und gönnte den Gastgebern kaum einen ruhigen Abschluss. So ging das erste Viertel verdient mit 16:11 an die Gäste. Ab dem zweiten Viertel spielten die Rünther gut mit und lieferten sich einen engen Schlagabtausch. Die Führung wechselte immer wieder. In den Schlusssekunden führten die Devilz mit 63:60 und hatten den Heimsieg bereits fest eingeplant. Ein Dreier der Soester schickte beide Teams in die Overtime. Dort schenkten sich beide Teams weiterhin nichts, auch wenn man den Soestern langsam ihr kräftezehrendes Spiel anmerkte. Am Ende war es ein Block von Edib Ben Taleb, der den Devilz einen knappen aber insgesamt verdienten Sieg einbrachte.

TLV Rünthe: D. Jochimsen (13) ,Gärtner (7), M. Jochimsen (32), Borzov (17), Biermann (3), Rogalski (3), Ben Taleb (2), Ruppel (1), Voigt

BSC Kamen – TV Unna 55:65 (31:39).

Stark ersatzgeschwächt empfing Kellerkind BSC Kamen die Basketballer des TV Unna zum nächsten Derby. Den deutlich besseren Start erwischten die Gäste aus der Kreisstadt, die das erste Viertel nach einem 12:3-Lauf zu Beginn mit elf Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnten. Der BSC fing sich fortan und konnte den Rückstand im zweiten Viertel verkürzen. Das dritte Viertel gehörte dann endgültig den Kamenern. Die BSC-Defense stand kompakt und in der Offensive holte der BSC einige schwierige Punkte. Zu Beginn des Schlussviertels stand das folgerichtig 50:50-Unentschieden. Im letzten Viertel hatten beide Teams ein wenig „Ladehemmungen“, beide Teams erspielten sich in den ersten acht Minuten lediglich fünf Punkte. Die Abschlussschwäche zog sich beim BSC bis zum Schlusspfiff, während der TVU am Ende treffsicherer war.

BSC Kamen: Jäger (8), Hoheisel (3), Schwieca (6), Albrecht (3), Binner (10), Haeske (4), Ulusan (21), Manke

TVG Kaiserau 2 – GSV Fröndenberg 63:79 (33:36).

Eine klare Leistungssteigerung konnten die Herren des GSV Fröndenberg auf das Parkett in Kamen-Methler bringen. Die Gäste überzeugten vor allem durch gutes Passspiel, welches immer wieder zu leichten Punkten am Korb führte. Kaiserau suchte sein Heil hingegen in Distanzwürfen, die immer wieder das Ziel trafen und so die Spannung lange hoch hielten. Erst in der Mitte des dritten Viertels konnte der GSV den Druck in der Verteidigung spürbar erhöhen. Den Gastgebern gelangen gerade einmal zwei Punkte in fünf Minuten, während der GSV seinen Vorsprung nach und nach ausbauen konnte. Mit einer deutlichen 19-Punkte-Führung gingen die Fröndenberger ins Schlussviertel, wo das Ergebnis nur noch verwaltet werden musste.

GSV Fröndenberg: Betzinger (13), Ahrendt (17), Pach (9), Zander (19), Schwenke (6), Ibele, Saowsky, Breer (15)

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