Deshalb vermissen die Kicker des SSV Mühlhausen die Linienrichter

dzFußball

Der SSV Mühlhausen rutscht nach der 0:3-Pleite in Körne auf den dritten Tabellenplatz ab. Offensichtlich vermisste dabei der ein oder andere Spieler die Linienrichter aus Landesliga-Zeiten.

Kreis Unna

, 17.09.2019, 12:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Tabellenführung ist der SSV Mühlhausen-Uelzen erst mal los. Türkspor Dortmund und der sonntägliche Widersacher DJK Körne rangieren oben mit jeweils 15 Punkten. Es folgt der heinische Landesliga-Absteiger, zwei Zähler dahinter. Und eben diese ehemalige Landesliga-Zugehörigkeit steckt wohl noch bei dem ein oder anderen Spieler im Hinterkopf wie auch SSV-Trainer René Johannes befürchtet. „Wir müssen endlich einmal verinnerlichen, dass wir nicht mehr in der Landesliga spielen, wo es Linienrichter gibt“, fordert der Coach. „Es gab auch beim 0:3 in Körne einige Situationen, in denen unsere Spieler bei Verdacht auf Abseits schlichtweg die Hand heben und auf den Pfiff des Schiedsrichters warten, statt weiter hinter dem Ball herzuwetzen.“ Rein fußballerisch habe er seinem Team nichts vorzuwerfen, aber der Kampf müsse angenommen werden. „Hier, in der Dortmunder Bezirksliga, herrscht einfach eine andere Mentalität auf dem Platz“, sagt Johannes. Sonntag geht es gegen den Aufsteiger Rot-Weiß Germania aus Dortmund.

Wieder ein Remis für SG Massen

Aufsteiger SG Massen sicherte sich gegen den TuS Eichlinghofen den nächsten Zähler. Damit holten die Massener das vierte Remis im sechsten Spiel. „Das 2:2 ist ein leistungsgerechtes Ergebnis“, musste dann auch Eichlinghofens Trainer Marc Risse eingestehen. „Zwar ist das nach unserer Führung ein bisschen ärgerlich, aber nach einer durchschnittlichen Leistung geht es in Ordnung.“ Massens Trainer Marco Köhler stellt schlichtweg fest, dass in der Bezirksliga kleinste Fehler sogleich bestraft werden. „Der Spielraum für Fehler ist klein.“ Am kommenden Sonntag geht es zum VfL Kemminghausen. Dann steht auch Stürmer Steffen Deutz wieder im Kader.

HSC-Reserve verspielt Vorsprung

Ernsthafte Sorgen machen muss sich die Reserve des Holzwickeder SC, die auf Tabellenrang 15 steht. Im Duell der Ortsnachbarn gegen den VfR Sölde lag das Team bereits 2:0 in Front, als die Gäste die Partie nochmals drehten. Söldes Trainer Sebastian Grundmann: „Wir dürfen hier nicht mit einem 0:2-Rückstand in die Pause gehen. Unsere Chancenauswertung ist das größte Problem. Der Sieg ist aber trotz des glücklichen Treffers kurz vor Abpfiff gerechtfertigt.“ HSC-Trainer Olaf Pannewig ärgerte das mächtig. „In der zweiten Halbzeit fehlte uns die richtige Körpersprache. Da musst du dagegenhalten, weil du weißt, dass Sölde nun Druck macht. Da müssen wir die Zweikämpfe einfach anders führen“, fordert der Coach. Henning Heubel musste nach einer Stunde verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Luis Kolberg. Sonntag geht es zum TuS Hannibal, mit seinem spielstarken Kapitän Ibrahim Berro und den Ex-VfLern Samir Zulfic und Noureddien El Yahyaoui.

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