Deshalb meldet der TuS Niederaden sein Frauen-Landesligateam ab

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Der TuS Niederaden und die Landesliga-Fußballerinnen - dieses Kapitel ist zunächst einmal Geschichte.

Niederaden

, 14.08.2019, 15:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der TuS Niederaden und die Landesliga-Fußballerinnen - dieses Kapitel ist zunächst einmal Geschichte. Der Verein bestätigte, dass die Mannschaft aufgelöst wurde.

Der Grund: Es seien zu wenige Spielerinnen gewesen. Das bestätigt jetzt auch Malina Hermes, die jahrelang für den TuS kickte: „Die personelle Situation war bereits in der letzten Saison immer wieder ein Thema. Da haben wir oft Verstärkung aus der Zweiten erhalten. Diese Mannschaft war aber auch personell nie gut besetzt. Wir haben uns quasi immer gegenseitig unterstützt.“

Zum Saisonende hörte das Trainerteam um Chefcoach Carsten Walschus auf, schloss sich Eichlinghofen an. Fest stand auch, dass die Damen II zurückgezogen werden.

Der TuS Niederaden verpflichtete Maik Breuker als Coach der Landesliga-Frauen. Vor drei Wochen haben sich die übrig gebliebenen TuS-Spielerinnen aber zusammengesetzt und sich darauf geeinigt, aufzuhören. „Es hat einfach keinen Sinn mehr gemacht. Es war mit der Anzahl einfach schwierig, überhaupt ein spielfähiges Team aufs Feld zu schicken“, sagt Hermes. Niederaden reagierte und zog die Frauen erst vor wenigen Tagen dann vom Spielbetrieb zurück.

Schade ist diese Entwicklung allemal, zumal die TuS-Frauen vor zwei Jahren noch das Triple holten. Sie stiegen in die Landesliga wieder auf, wurden Hallenkreismeister und sicherten sich den Kreispokal. In der vergangenen Saison machten sich die personellen Probleme aber immer mehr bemerkbar. „Wir haben immer versucht, neue Spielerinnen zu bekommen. Es ist aber sehr schwierig, auch weil die Gegebenheiten in Niederaden natürlich mit dem Asche- und Rasenplatz nicht optimal sind. Die meiste Zeit spielt man ja wetterbedingt nur auf Asche. Da hat einfach nicht jeder Lust zu“, so Hermes.

Die Mannschaft hat sich aufgelöst, Nadine Bitter und Carina Thalmann sind nach Berghofen gegangen. Sabrina Timmermann schloss sich Heeren an. Andere Spielerinnen wiederum sind in Gesprächen mit dem BV Lünen. Malina Hermes selbst will auch weiterspielen. Sie weiß aktuell aber noch nicht wo. „Es ist einfach schade. Ich wäre gerne mit den anderen zusammengeblieben. Vor allem ist man durch die letzten schweren Jahre als Team noch mehr zusammengewachsen. Auch mit Carsten als Trainer war das immer sehr gut. Wir wollen das alle irgendwie noch nicht so wahrhaben“, sagt Hermes.

Für den TuS Niederaden waren die Landesliga-Frauen das Aushängeschild. Vorsitzender Sascha Holz versprach: „Wir werden alles tun, um schnellstmöglich wieder eine Mannschaft zu stellen. Schließlich ist Niederaden für erfolgreichen Frauenfußball bekannt.“

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