Deshalb ist TuRa Bergkamens Trainer Thomas Rycharski mit der Vorbereitung nicht zufrieden

dzHandball

Die Ergebnisse stimmen zwar, doch TuRa Bergkamens Trainer Thomas Rycharski ist dennoch unzufrieden. Vor allem auch, weil ein wichtiger Spieler lange auszufallen droht.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 01.09.2019, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Testspiel: HC TuRa Bergkamen - Ahlener SG II 37:25 (19:14). Auch, wenn die Resultate in den letzten Wochen etwas anderes vermuten lassen: Beim HC TuRa Bergkamen läuft zwei Wochen vor Saisonstart längst nicht alles rund. „Was die Beteiligung und das gemeinsame Training mit der kompletten Mannschaft angeht, ist das meine schlechteste Vorbereitung hier. Ich nehme die Spieler in den kommenden Wochen in die Pflicht. Oberliga findet nicht nur auf der Platte statt, sondern auch davor und danach. Wir haben das große Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, dafür müssen wir alle mehr investieren“, appellierte HCT-Coach Thomas Rycharski an die grundsätzliche Einstellung seiner Mannschaft.

Die kämpferischen Leistungen selbst in den Testspielen nahm er aus dieser Kritik aber bewusst heraus: „Was die anwesenden Spieler bei diesen Temperaturen am Samstag gegen Ahlen II geleistet haben, war wirklich vorbildlich“, kommentierte er den klaren Sieg gegen den Verbandsligisten.

Den großen Schockmoment gab es schon vorher: Keeper Kevin Stork knickte im Training um und droht nun mehrere Wochen auszufallen. Er ist nach Linkshänder Mirko Kauer der zweite TuRaner, der mit einer Fußverletzung fehlen wird. Immerhin tütete Bergkamen schon zuvor einen Neuzugang ein: Torwart Niklas Walter (zuletzt OSC Dortmund) schließt sich den Rot-Weißen an. Der 22-Jährige soll zum Saisonstart einsatzfähig sein. Derzeit sind die Bergkamener noch auf der Suche nach einem Rechtsaußen.

HCT (Feldspieler): Roßfeldt, Terbeck, Stukalin, Saarbeck, Webers, Dar. Nowaczyk, Kurschus, Domanski

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Meistgelesen