Deshalb ist BSV Heerens Arne Volkmer sauer auf den Schiedsrichter

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Der TSC Kamen ist im Spitzenspiel der Kreisliga A (2) beim BSV Heeren das bessere Team. Das bestreitet der BSV auch gar nicht. Dennoch sind einige sauer auf den Gast.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 11.09.2019, 11:46 Uhr / Lesedauer: 2 min

Spitzenspiel 1: 51 Minuten hielt der Abwehrriegel des BSV Heeren, ehe ein zweifelhafter Elfmeter zum 1:1 führte. Außerdem sprach der Referee in dieser Szene eine Ampelkarte gegen Abwehrspieler Felix Ernst aus, sodass der TSC Kamen ab diesem Zeitpunkt in Überzahl agierte. In der Folgezeit avancierte Deniz Malik Celiktas zum Matchwinner, denn er schenkte dem BSV gleich drei Treffer ein. Engin Duman musste seinen Türkei-Aufenthalt für drei Tage verlängern und war beim Derby am Sonntag noch nicht dabei. „Nach dem Wechsel war bei uns der Siegeswillen vorhanden. Dann haben wir uns auch verdientermaßen durchgesetzt“, freute sich TSC-Übungsleiter Tuncay Sönmez. Stinksauer war dagegen Heerens Spielführer Arne Volkmer: „Mein Gegenspieler hat mir mein Ohr verdreht. Der Schiedsrichter sieht es, entscheidet allerdings auf Gelb. Hier wäre die Rote Karte mehr als angebracht gewesen.“ Kurz vor dem Spielende beging ein TSC-Akteur eine klare Tätlichkeit gegenüber Matthias Böcker, aber auch diese Szene wurde nicht mit dem entsprechenden Karton geahndet. „Der TSC Kamen war sicherlich das wesentlich bessere Team. Aber der Mann in Schwarz hat uns in einigen wichtigen Szenen klar benachteiligt“, ärgerte sich Heerens Coach Sebastian Eckei, der am Sonntag seinen 35. Geburtstag feierte.

Deshalb ist BSV Heerens Arne Volkmer sauer auf den Schiedsrichter

Das Spitzenspiel beim BSV Heeren war gut besucht. © Neumann

Glück im Unglück für Björn Scharfe

Spitzenspiel 2: Schock im anderen Kamener Derby (1:1), als Björn Scharfe nach einer Stunde verletzungsbedingt vom Platz musste und in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. „Er hat sich ohne Fremdeinwirkung verletzt, ist im Kunstrasen hängen geblieben“, so Trainer Emre Aktas. Zum Glück hat sich der erste Verdacht auf Kreuzbandriss inzwischen nicht bestätigt. Scharfe soll in vier bis sechs Wochen wieder zur Verfügung stehen. Der VfL verpasste es, in der Endphase bei sehr vielen Chancen für den Sieg zu sorgen. „Das waren zwei verschenkte Punkte“, so nochmals Aktas.

Beim Kamener SC wird Rotsünder Nico Lenz in den kommenden Wochen fehlen. „Mehr als ein Remis war für uns nicht drin“, musste KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski eingestehen.

VfL Kamen II: Den zweiten Saisonsieg feierte der Aufsteiger mit dem 5:4-Erfolg bei Westfalia Wethmar II. Herausragender Akteur war der dreifache Torschützen Tim Schacknat. „Wir haben hervorragend unsere Konter ausgespielt und sogar zwischenzeitlich mit 5:1 geführt. Obwohl Wethmar in der Endphase nur noch mit acht Akteuren agierte, mussten wir unverständlicherweise noch zittern“, fielen VfL-Coach Nils Giese nach dem Schlusspfiff einige Steine vom Herzen.

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VfK Weddinghofen: Ohne etatmäßigen Stürmer musste der VfK am Mühlbach auskommen. Bastian Zurstraßen und Kenneth Stückmann sind derzeit verletzt, Ahmet Keske befindet sich im Urlaub. „Gut, dass Thomas Penkalla in der Nachspielzeit noch für das 3:3 sorgen konnte“, freute sich Coach Olaf Barnfeld.

SuS Oberaden: „Derzeit läuft es bei uns wie geschmiert“, zeigte sich Trainer Birol Dereli nach dem 4:0-Erfolg gegen den SV Frömern hochzufrieden. Aktuell hat er keine personellen Probleme, denn es stehen alle Akteure zur Verfügung. Am Sonntag gastiert der SuS bei GS Cappenberg.

SV Frömern: Ohne den erkrankten Trainer Thomas Schneider musste das Team am Römerberg auskommen. Für ihn stand der Sportliche Leiter Helmut Meierjohann an der Seitenlinie.

RWU-Trainer Marc Schmitt ist sauer

RW Unna: Stinksauer war Marc Schmitt nach der vermeidbaren Niederlage gegen GS Cappenberg. „Wir konnten in keinster Weise an die starke Vorstellung der Partie beim BSV Heeren anknüpfen“, meinte er nach dem 2:3. Neuzugang Marten Repennig wurde in der Endphase erstmalig eingewechselt. Max Kramer und Emirhan Ucar fielen kurzfristig aus. Elyesa Dumanli, Oliver König und Norbert Kaczmarek mussten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Königsborner SV: Der KSV kommt langsam in Tritt, denn gegen den FC TuRa Bergkamen gab es mit 3:1 den zweiten Sieg in Folge. Allerdings mussten die Zuschauer lange zittern, denn die entscheidenden Treffer durch Christopher Thomassen und Veit-Laurin Wettklo fielen erst in der Nachspielzeit.

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