Der zweite Weltcup wird für Laura Nolte eine echte Herausforderung

dzBobsport

Nun geht es in den Eiskanal im französischen La Plagne. Auch der deutsche Bundestrainer hat die Unnaerin schon auf der Rechnung.

Unna

, 10.01.2020, 12:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das war doch mal ein Auftakt nach Maß: Bobpilotin Laura Nolte aus Unna legte bei ihrem persönlichen Weltcup-Debüt in Winterberg einen dritten Platz hin. Schon am Samstag, 11. Januar, geht´s im französischen La Plagne weiter - in einem Eiskanal, den die 21-Jährige zuletzt vor zwei Jahren durchfahren ist.

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Und das machte sich im Training auch gleich bemerkbar. Die erste Übungsfahrt mit Anschieberin Deborah Levi machte keinen sicheren Eindruck. „Das stimmt, da waren doch noch einige Überraschungen, wenngleich ich die Kurvenfolge noch im Kopf hatte“, gestand Laura Nolte ein. Im zweiten Lauf ging es dann schon flüssiger über die 1.700 Meter hinunter. „Keine Frage, ich muss noch an einigen Ecken arbeiten - im Kopf“, wusste die Hellwegstädterin nach dem Training.

Der zweite Weltcup wird für Laura Nolte eine echte Herausforderung

Laura Nolte steigt wieder in den Bob. © Berkemeyer

An ihrem Talent gibt es indes keinen Zweifel. Bundestrainer Rene Spies hatte noch am Wochenende im Interview gesagt, dass er über ein Luxusproblem verfüge. Welt- und Olympiasieger Mariama Jamanka scheint für den Weltcup und weitere Titelkämpe gesetzt, zumal sie sich im Eiskanal in Winterberg noch steigerte. Stephanie Schneider gewann im Sauerland und Laura Nolte, jüngste Pilotin an den Lenkseilen, holte auf Anhieb Platz drei. Kim Kalicki durfte in Winterberg nicht ran, war zum Zuschauen verdammt.

Laura Nolte (BSC Winterberg) stellt aber erleichtert klar: „Ich habe die Zusage, dass ich alle Weltcups und die Weltmeisterschaft fahren darf. Eine Ausnahme könnte das Rennen in Sigulda sein.“

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Bundestrainer Spies erklärte: „Wir sehen, dass die Selektionsrennen in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, die Leistungen der Fahrerein abzufragen.“

Die ehrgeizige Laura Nolte war dann auch mit ihrem Resultat in Winterberg zufrieden: „Ja, wir haben nach dem ersten Lauf auf Platz zwei gelegen. Den hätte ich gerne gehalten. Ich habe aber auch gesehen, dass Mariama Jamanka noch Steigerungspotenzial hatte. Am Ende überwiegt die Freunde über Platz drei in meinen ersten Weltcup. Mal schauen, wie es in Frankreich läuft.

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