Der HC TuRa Bergkamen trifft auf den Giganten der Oberliga

dzHandball

Da wird es wohl nicht viel zu holen geben: Der HC TuRa muss zum Heimspiel gegen den Topfavoriten auf die Oberliga-Meisterschaft antreten.

von Harald Jansen

Bergkamen

, 25.10.2019, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Frei nach Hermann Hesse: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“. So könnte das Motto für die Oberligahandballer des HC TuRa Bergkamen vor der heutigen Herkulesaufgabe gegen die TSG Altenhagen-Heepen heißen.

Neben der Truppe des ASV Hamm II ist der heutige Gegner aus Ostwestfalen sicher der Favorit auf den Drittligaaufstieg. „Das ist heute eine schöne Aufgabe. Da kommst du ans Limit. Wir wollen uns nicht verstecken“, ist sich HCT-Coach Thomas Rycharski der Schwere der Aufgabe bewusst. Die TSG, die in der Vorsaison Vizemeister wurde und LIT TRIBE Germania den Vortritt in die dritte Liga lassen musste, geht mit hoher Qualität im Kader nun den Aufstieg an. „Die sind im Rückraum überall doppelt gut besetzt“, schwärmt Rycharski von Spielern wie Luca Nico Sewing, Marius Schrage, Jan Hübner und Dominik Waldhof, die alle torgefährlich im Rückraum der TSG agieren. „Da müssen wir sehen, mit welcher Deckungsformation wir dagegen stehen“, so Rycharski. Aber auch am Kreis mit Mario Bergen und vor allen Dingen im Tor mit Dennis Doden, der bereits in der zweiten Liga beim ASV Hamm den Kasten hütete, kann Altenhagen viel Qualität aufbieten.

Dem heimischen Oberligisten tat die Herbstpause gut. So ist Pascal Terbeck, der sich vor der Pause immer wieder mit Verletzungen herumplagen musste, wieder bei 100 Prozent. Und auch Mittelspieler Dimitrij Stukalin tat die Pause zum Auskurieren gut. Im Kader ist auch wieder Kreisläufer Kevin Saarbeck, der aber vermutlich noch nicht zum Einsatz kommt. „Wir müssen sehen, was heute herauskommt. Um was zu holen, müssen wir über 60 Minuten 120 Prozent abrufen. Wir werden uns aber auf jeden Fall für die kommenden Partien einspielen“, so Rycharski.Sa. 19.15 Uhr

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