Der erste Eindruck täuscht: Armbruster verpasst knapp das WM-Podium

Schwimmen

Das sah ziemlich gut aus, wenn es am Ende aber auch nicht reichte. Luca Nik Armbruster verpasste bei der Junioren-WM in Budapest knapp das Podium.

28.08.2019, 11:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der erste Eindruck täuscht: Armbruster verpasst knapp das WM-Podium

Luca Nik Armbruster aus Unna verpasste bei der Junioren-WM in Budapest knapp einen Medaillenrang. © Privat

Zwei aufregende Wochen liegen hinter dem Unnaer Schwimmer Luca Nik Armbruster. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im ungarischen Budapest hatte er sogar kurz die Hand am Podest.

Zuerst ging es für den Hellwegstädter ins ungarische Györ. Dort bereitete er sich mit der Jugend-Nationalmannschaft eine Woche intensiv auf die JWM vor. Von Györ ging es dann direkt nach Budapest, wo vom 20. bis 27. August die Junioren-Weltmeisterschaften über die Bühne gingen.

Luca ging über die 50m und 100m Schmetterling an den Start. Die 100m schwamm er in einer Zeit von 53,92 Sekunden, kam damit aber nicht an seine persönliche Bestzeit und wurde 19.

Bei den 50m Schmetterling sah das schon ganz anders aus. Am Freitagmorgen schwamm er sich in einer Zeit von 23,75 Sek. in das Halbfinale, das noch am selben Abend stattfand. In diesem steigerte er sich und qualifizierte sich in 23,60 Sek. souverän als drittschnellster für das Finale, das am darauf folgenden Abend stattfinden sollte.

Das Teilnehmerfeld war hochkarätig besetzt und hätte man nur den Anschlag gesehen, hätte man nicht eindeutig sagen können, wer es auf das Podest schafft. Die Anzeigetafel verschaffte dann Klarheit: Luca hatte mit einer 23,59 Sek. angeschlagen und wurde Fünfter - nur elf Hundertstel-Sekunden trennten ihn von einer Medaille.

Für den 17-Jährigen, der kurz vor den JWM noch drei Medaillen bei der Junioren-Europameisterschaft im russischen Kazan gewonnen hatte und bei der DM in Berlin startete, endete damit eine harte und lange Saison, in der ein Großereignis das nächste jagte.

„Nach den Junioren-WM in Indianapolis 2017 waren das jetzt meine zweiten Junioren-Weltmeisterschaften und es war wieder eine tolle Erfahrung“, erklärt Luca Nik Armbruster.

Jetzt heißt es erst einmal: Durchatmen und neue Energie tanken. Für Luca Nik geht es nun eine Woche in die österreichischen Berge, bevor er wieder nach Deutschland zurückkehrt.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Wannebachstraße Westhofen

Treppe ins Nirgendwo erzählt davon, wie hochtrabende Pläne der Stadt Schwerte scheiterten

Meistgelesen