Denis Schmitz auf der Jagd nach der WM-Norm

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Bei der Deutschen Meisterschaft am Bodensee hat der Unna sein Ziel noch nicht erreicht. In der Schweiz will er jetzt erneut angreifen.

von Michael Friehs

Unna

, 23.07.2019, 14:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Trip an den Bodensee hat sich für Denis Schmitz aus sportlicher Sicht nicht gelohnt. Dort fanden die Deutschen Meisterschaften der Para-Leichtathleten statt. Doch die Bedingungen für den in Unna-Lünern beheimateten Rennrollstuhlfahrer des RGS Bönen, der unbedingt die Norm für die WM in Dubai schaffen möchte, waren nicht gut.

Die weiche Bahn verhinderte Topzeiten, und auch dass Schmitz als einzige Starter der Schadensklasse T33 seine Rennen mit höher klassifizierten Athleten bestreiten musste, war nicht hilfreich. Für Medaillen kam der Bönener gegen die stärkere Konkurrenz daher nicht in Frage. „Im Endeffekt war das eher eine Pflichtveranstaltung und ein besseres Trainingslager für uns“, meinte Trainer und Vater Rüdiger Schmitz.

Über die 100 m, die in Dubai als einzige Disziplin für Schmitz ausgeschrieben sind, kam er nach 20,10 Sekunden ins Ziel und damit fünf Zehntel über der Norm. „Für die Bedingungen war das aber relativ gut“, so Rüdiger Schmitz. Auch über die anderen Strecken (200, 400 und 800 m) verfehlte der RGS-Sportler seine Bestzeit.

Doch Familie Schmitz gibt den Kampf um die WM-Teilnahme noch nicht auf. Am 18. August reisen sie nach Notwill, wo der Junior schon einige gute Rennen gefahren ist. Im Rahmen der schweizerischen Jugendmeisterschaften gibt es auch weitere Läufe, an denen der Bönener teilnehmen kann. Dann soll die Norm fallen. Es dürfte die letzte Chance auf die WM im November sein.

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