Denis Schmitz absolviert Showlauf vor 30.000 Zuschauern

dzBehindertensport

Ein Rennen in ganz besondere Atmosphäre absolvierte Rennrollstuhlfahrer Denis Schmitz in Berlin. Im Olympiastadion bestritt der Sportler aus Unna vor 30 000 Zuschauern einen Showlauf.

Lünern

, 04.09.2019, 11:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Genial“, meinte Trainer und Vater Rüdiger Schmitz. Gemeinsam mit dem Team „Go for Tokio“, das Behindertensportler zu den Paralympics im kommenden Jahr zu den Paralympics führen möchte, ging Denis Schmitz auf die Bahn. „Die Zuschauer haben eine Brimbamborium gemacht, als sie ins Stadion gefahren sind. Das war alles ziemlich aufregend“, sagte Rüdiger Schmitz, dessen Sohn bereits zum zweiten Mal auf der blauen Bahn im Olympiastadion gestartet ist.

An dem Showrennen nahmen Rollstuhlfahrer in verschiedenen Altersklassen und mit unterschiedlichen Behinderungsgrade teil. Es ging weniger um Platzierungen, als darum, den Sport zu repräsentieren. Schmitz-Junior kam letztlich mit einer für ihn schlechten Zeit von 20,90 Sekunden ins Ziel, was auch den wenig optimalen Bedingungen geschuldet waren. Es war windig, außerdem konnten sich die Sportler in den Katakomben kaum warmmachen. „Alles war total eng getaktet“, erklärte der Trainer. Die anderen Athleten blieben ebenfalls unter ihren Möglichkeiten.

Vor dem Rennen hatte sich das Team für vier Tage im Leistungszentrum Kienbaum getroffen und unter Leitung von Coach Heinrich Köberle mehrere Einheiten absolviert. Bereits am Montag reist Schmitz als einer von fünf ausgewählten Behindertensportler nach Tokio, um die dortigen Bedingungen auszutesten. Gleichzeitig wartet er allerdings noch auf seine Nominierung für die WM im November in Dubai, da er die Norm verpasst hatte.

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