DEG übergibt die Rote Laterne an die „Bärinnen“ des EC Bergkamen

dzEishockey

Die „Bärinnen“ des EC Bergkamen sind durch den Rückzug der Düsseldorfer EG auf den letzten Platz der ersten Liga zurückgefallen. Dadurch ergeben sich aber auch positive Aspekte.

Bergkamen

, 03.01.2020, 13:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Schlusslicht der deutschen Eliteliga empfangen die „Bärinnen“ des EC Bergkamen den aktuellen Tabellenzweiten ESC Planegg-Würmtal zum Doppelspieltag, der am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr in der Eishalle Weddinghofen beginnt.

Die neue sportliche Situation hat sich dadurch ergeben, da der Traditionsverein Düsseldorfer EG, zuvor Träger der Roten Laterne, sein Team noch im vergangenen Jahr aus personellen Gründen vom Spielbetrieb abgemeldet hat.

Das hat auch für den ECB direkte Folgen. Zum einen wurden die Pluspunkte, die ausschließlich in den Spielen gegen die Rheinländerinnen eingefahren wurden, gelöscht. Die „Bärinnen“ stehen also punktlos auf dem letzten Rang. Zum anderen profitierte die Mannschaft von Trainer Kai Bürger aber auch von dem Rückzug. „Mit Svenja Küsters und Alina Leveringhaus haben uns zwei junge, hochtalentierte Ex-DEG-Spielerinnen die Zusage gegeben, mit zwei weiteren stehen wir noch in Verhandlungen“, freut sich der Coach.

DEG übergibt die Rote Laterne an die „Bärinnen“ des EC Bergkamen

Trainer Kai Bürger freut sich über zwei Neuzugänge. © Neumann

Zu sehen bekommen die Bergkamener Fans aber Leveringhaus im Spiel gegen Planegg noch nicht, denn die ist ebenso wie Pauline Gruchot mit der deutschen Nationalmannschaft bei der U18-WM in Füssen aktiv.

Dennoch sieht Bürger durch die Neuzugänge auf einmal richtig gute Perspektive für den EC Bergkamen: „Vorausgesetzt, wir bleiben so zusammen, stellen wir ein junges Team, das in den nächsten zwei, drei Jahren auch weiter oben mitspielen kann.“

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Diese Saison ist für die „Bärinnen“ indes schon gelaufen. Einen Absteiger gibt es nach dem Rückzug von Hannover in der vergangenen Saison und nun von der DEG nicht. Die nächsten Spiele geht Bergkamen natürlich dennoch mit dem nötigen Ehrgeiz an, obwohl der letzte Platz bis zum Saisonfinale nicht mehr an ein anderes Team abgegeben werden kann. Dann richtet sich der Blick auf das Play-Down, das entweder gegen Berlin oder Mannheim ausgetragen wird. „Dabei geht es zwar nur noch um die Goldene Ananas, doch bestreiten werden wir die Partien auf jeden Fall“, so Bürger.

Gegen Planegg fehlen neben Gruchot und Leveringhaus auch Christina Schwamborn und Lea Bradura.

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