Die DJK Wattenscheid ist Tabellennachbar des SuS Kaiserau - punktgleich. Jörg Lange warnt nicht nur deshalb seine Spieler.

von Werner Hahn

Methler

, 27.09.2019, 10:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine ausgesprochen unbequeme Aufgabe wartet Sonntag (15 Uhr) am heimischen Sportcentrum auf den SuS Kaiserau: Mit der DJK Wattenscheid kommt nämlich ein Gegner in den Kamener Westen, der das Prädikat „launische Diva“ für sich reklamieren kann. So ist die Heimbilanz der Bochumer bei bereits fünf bislang ausgetragenen Spielen eher mäßig. Einem Sieg stehen zwei Remis und zwei Niederlagen gegenüber. Dagegen ist die Auswärts-Ausbeute der Elf von Tibor Bali durchaus positiv. Bei allerdings erst zwei in der Fremde ausgetragenen Begegnungen steht ein Sieg und ein Unentschieden zu Buche. Beachtenswert dabei, das Remis holte die DJK mit einem 2:2 bei Titelanwärter Kirchhörder SC. Ein Zeichen dafür, wie schwer die Aufgabe morgen für die Mannschaft von Jörg Lange werden dürfte. Aktuell stehen beide Teams punktgleich mit neun Zählern im Mittelfeld der Tabelle: Die Ausgangsposition ist also klar: Mit einem Dreier könnten die Schwarz-Gelben im Ranking der Landesliga (3) einen großen Sprung nach vorne machen.

„Die Tabelle interessiert mich im Moment weniger, da schaue ich zum Saisonende hin. Für mich zählen in erster Linie die Punkte“, sagt SuS-Coach Jörg Lange. „Wattenscheid stellt ein robuste Mannschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist. Da müssen wir präsent sein, unsere Grundtugenden einbringen. Ich erwarte einen Abnutzungskampf. Leider hat sich Till Kowalski im Training am Oberschenkel verletzt, wird vermutlich wie Michael Seifert gegen Wattenscheid nicht zur Verfügung stehen. Bei Marc Simon Stender hoffe, ich, dass er Sonntag wieder einsatzbereit ist. Wir müssen versuchen, in den kommenden Spielen weiter nachzulegen“, sagt Jörg Lange.

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