Auswärts hat es der Königsborner SV einfach drauf. Aber der jüngste Erfolg in Mainz war vor allem leider ein „eiskalter Sieg“ - passend zur Jahreszeit.

von Harald Jansen

Königsborn

, 02.12.2019, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auswärts spielt das Team freier auf. Ob man da auf der langen Fahrt enger zusammenrückt? Zu Hause macht man sich vielleicht zu viel Druck“, bemerkt KSV-Trainer Kai Harbach zum 33:30-Sieg bei Mainz-Bretzenheim, den bereits dritten Auswärtssieg in der Drittligasaison. Und das als Aufsteiger. Bereits die KSV-Auftritte im Saarland bei der HSG Marpingen-Alsweiler und in Niedersachen bei SFN Vechta waren zuvor erfolgreich. Lohn ist mit 11:5 Punkten ein vierter Tabellenplatz. Kopfschütteln gab es vom KSV-Coach über die eiskalte Halle in Mainz. Co-Trainer Robert Korves saß mit Wollmütze auf der Bank. „Das war schon eine Frechheit, auch für die Zuschauer“, so Harbach.

Jetzt lesen

Ihr bisher bestes Spiel für den KSV lieferte Linksaußen Julia Feldmann ab. Die 21-jährige Rechtshänderin, die vor der Saison vom Oberligisten ASC Dortmund kam, netzte sechsmal ein und hatte einen großen Anteil am Auswärtssieg in Mainz. Aber auch Anna Lena Bergmann hat in den letzten drei Partien einen glänzenden Lauf. Die Linkshänderin, die auf der Halbrechts-Position zu Hause ist, erzielte zuletzt 23 Treffer und setzte sich damit mit insgesamt 38 Toren an die Spitze der internen Torjägerliste. Souverän auch Sandra Mastalerz von der Siebenmeter-Marke. Die letzten zwölf Versuche landeten übrigens alle im gegnerischen Tor.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Frauenhandball
TuRa-Coach Ingo Wagner lässt sich gegen variantenreichen Gegner eine Variante einfallen
Hellweger Anzeiger Handball
Für Landesligist RSV Altenbögge besteht Ausrutschgefahr - nicht nur wegen des Wetters