Diese drei Teams kämpfen in der Kreisliga A um die Tabellenführung

dzFussball

Es bleibt spannend: Das Spitzentrio der Kreisliga A (2) geht erneut als Sieger vom Platz und hat weiterhin alle Titelchancen.

von Ulrich Eckei

Kreis Unna

, 30.10.2019, 09:22 Uhr / Lesedauer: 3 min

Das Spitzentrio gab sich keine Blöße: Der TSC, KSV und SuS Oberaden gingen als Sieger vom Platz. Geraden drei Punkte trennen diese drei Teams.

TSC Kamen

„Leider fallen immer wieder wichtige Spieler bei uns aus, trotzdem lässt sich meine Mannschaft dadurch nicht aus der Ruhe bringen“, freute sich TSC-Trainer Tuncay Sönmez über den Auftritt seines Teams in Frömern. Torjäger Deniz Malik Celiktas stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, Deniz Akyol musste krankheitsbedingt am Sonntagmorgen absagen. Dazu kommen mit Oguzhan Yilmaz, Tutku Tekkanat, Islam und Cihad Kücükyagci und Kenan Özkan einige langzeitverletzte Akteure. Eine hervorragende Leistung bietet das junge Innenverteidiger-Duo Furkan Bahcekapilli und Furkan Kücükyagci.

Königsborner SV

Von einer sehr unterhaltsamen und abwechslungsreichen Begegnung im Jahnstadion sprach auch der objektive Beobachter Martin Klüting: „Der VfL hat lange Zeit gut mitgehalten, am Ende war der Königsborner SV einfach cleverer.“ Pressesprecher Sven Runge verteilte Bestnoten an David Torny Pagel und Kadir Arslan.

SuS Oberaden

Problemlos mit 4:0 setzte sich der SuS gegen Schlusslicht Wethmar II durch. „Wir hätten höher gewinnen können“, haderte Trainer Birol Dereli mit der Chancenauswertung. Mann des Tages war der eingewechselte Niclas Beckerling, der zwei Mal traf.

VfL Kamen

„Mit dem Auftritt meiner Schützlinge kann ich trotz der Niederlage leben. „Wir haben es dem Titelfavoriten sehr schwer gemacht“, bilanzierte VfL-Trainer Emre Aktas. Beytullah Kisa wurde bereits nach 14 Minuten wegen einer Augenverletzung ausgewechselt, Björn Scharfe verließ das Spielfeld nach 70 Minuten wegen Kniebeschwerden.

RW Unna

Die Erfolgsserie der Rot-Weißen wurde auch in Langschede nicht beendet, denn die Gäste gewannen knapp mit 2:1. „Das war der fünfte Sieg. Wir hätten dieses Spiel in der ersten Halbzeit schon entscheiden können. Danach wurde es zwar noch eng, aber ich glaube, dass wir verdientermaßen gewonnen haben“; resümierte RWU-Coach Marc Schmitt, der auf Kenedy Ndungo, Andreas Maisinger und Norbert Kaczmarek verzichten musste.

Diese drei Teams kämpfen in der Kreisliga A um die Tabellenführung

KSV-Coach Andreas Feiler musste lange um den Sieg beim VfL bangen. Am Ende sah er einen 4:2-Erfolg. © Neumann

Kamener SC

Im dritten Derby in Folge war der KSC gegen den VfL Kamen II von Beginn an hochüberlegen und führte nach 14 Minuten mit 3:0. „Nach dem Seitenwechsel haben wir die Zügel im Gefühl des deutlichen Sieges etwas schleifen lassen, Ansonsten hätten wir noch weitere Treffer markieren können“, bemerkte Geschäftsführer Bernd Schimanski. Überragend die Vorstellung von Abdelkarim Bouzerda, der vier Treffer erzielte. Torhüter Lukas Knuth hat sich beim Kamener SC abgemeldet und schließt sich dem FC Overberge an.

VfK Weddinghofen

„In einem packenden Derby haben wir leider knapp mit 3:4 verloren. Der Knackpunkt war die Rote Karte gegen unseren Torhüter Anthony Mertin in der 72. Minute“, befand VfK-Trainer Olaf Barnfeld. Für Mertin stellte sich dann Feldspieler Thomas Penkalla zwischen die Pfosten.

FC TuRa Bergkamen

„Nachdem wir das erste Derby in dieser Saison unglücklich mit 0:1 in Oberaden verloren haben, konnten wir diese Partie endlich gewinnen. Nach dem frühen Führungstreffer haben wir unverständlicher Weise nachgelassen und den Gegner ins Spiel gebracht. Das müssen wir zukünftig abstellen“, war Coach Alexander Berger nicht ganz zufrieden. Sauer war er auf den Schiedsrichter Dominik Niesel: „Er hat schon einige seltsame Entscheidungen getroffen. Die Rote Karte gegen Niclas Arnold in der Nachspielzeit war ein Witz.“

BSV Heeren

Riesenfreude beim BSV, denn mit dem 4:2-Sieg in Cappenberg wurde die Negativserie von acht sieglosen Begegnungen beendet. „Endlich habe ich mal wieder eine starke Heerener Mannschaft gesehen. Sowohl im kämpferischen als auch im spielerischen Bereich haben wir einen guten Auftritt hingelegt. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich hat uns nur kurzfristig aus der Bahn geworfen. Dann haben wir uns aufgerafft und drei blitzsaubere Tore markiert“, so Trainer Sebastian Eckei. Er konnte wieder auf Robin Solty, Sven Kissing, Patrick Nüsken, Gabriel Honorio, Andreas Gaida und Kevin Pasternack zurückgreifen. Es fehlten lediglich Lennart Joost, Matthias Böcker, Pascal Börner und Alexander Schmidt.

SSV Mühlhausen II

„Wir haben eine grottenschlechte erste Hälfte gezeigt, da hätte der SV Bausenhagen schon wesentlich deutlicher als 2:0 führen können. Erst nach einer Halbzeitstandpauke haben die Spieler bemerkt, dass es sich um ein Kellerderby handelt und dann noch einen glücklichen Punkt behalten“, meinte SSV-Trainer Christian Müseler.

SV Bausenhagen

„Erneut hat es nur zu einem Remis gereicht. Dabei haben wir in den ersten 45 Minuten eine starke Vorstellung angeboten. Leider sind wir dann nach dem Wiederanpfiff teilweise zu nachlässig geworden und haben demzufolge zwei wichtige Punkte verschenkt“, haderte Co-Trainer Ulli Neuhaus nach dem 2:2 bei der Reserve des SSV Mühlhausen.

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