Optimistisch zeigte sich HSC-Akteur Mischa Mihajlovic Sonntag vor dem Auswärtsspiel in Rheine: „Wir gewinnen 1:0“, meinte der Routinier.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 16.09.2019, 13:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass die Partie 4:2 für seine Farben ausging, war am Ende sekundär, schließlich lag er in der Tendenz richtig - wohl die wichtigste Erkenntnis bei seinem Tipp. Wichtig vor allem deshalb, weil der Holzwickeder SC damit erstmals in dieser Oberliga-Saison als Sieger vom Platz ging. Wie wichtig dieser Dreier ist, das wird am Tabellenbild dieser Spielklasse deutlich. So vergeht kaum ein Spieltag, an dem es nicht zumindest eine faustdicke Überraschung gibt. So wie am vergangenen Sonntag, als der bislang unbesiegte Tabellenführer TuS Ennepetal - der Sonntag übrigens seine Visitenkarte in Holzwickede abgibt - daheim gegen Westfalia Herne mit 1:2 verlor.

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Natürlich freute sich auch HSC-Neuzugang Jonas Janetzki, der gerade den Sprung aus dem A-Juniorenbereich in den Seniorenabteilung geschafft hat: „Wir haben schon in Herne gut gespielt. Heute haben wir uns für unser gutes Spiel belohnt. Dieser Sieg ist wichtig für die Moral“, sagte der 19-Jährige aus Bönen, der demnächst ein Studium der Sportwissenschaften in Bochum beginnt, nach dem Spiel im Münsterland. „Es macht Spaß in Holzwickeder zu spielen. Wir haben eine junge Mannschaft, das kommt mir sehr entgegen“, so Jonas Janetzki, der seine Fußballer-Laufbahn einst in der Jugend von Germania Lenningsen begann. „Ich war danach vier Jahre bei Rot-Weiß Ahlen, ehe ich dann zu Münster 08 gewechselt bin. Über den Hombrucher SV bin ich dann zum SV Lippstadt gestoßen“, plauderte der Youngster ein wenig aus dem Nähkästchen.

Die fast schon obligatorische Hiobsbotschaft blieb dem Holzwickeder SC aber bei aller Freude über den ersten Saisonsieg auch dieses Mal nicht erspart: So sah Robin Rosowski in der 82. Spielminute der Partie die Rote Karte von Schiedsrichter Yannick Rupert. Ihm droht nun eine vierwöchige Sperre. Bei Aldin Kljajic, der in der 53. Minute verletzungsbedingt passen musste, bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten: „Alles nicht so schlimm, da ist etwas mit der Kapsel“, sagte der Abwehrrecke.

Zufrieden war ansonsten auch Holzwickedes Marcel Greig: „In dieser Liga kann jeden jeden schlagen“, meinte der Co-Trainer bei der Pressekonferenz. Vielleicht ein Fingerzeig Richtung nächstem Sonntag, wenn der HSC, wie bereits erwähnt, den TuS Ennepetal empfängt. wh

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