Crosser Luca Harter führt im Deutschland-Cup

Radsport

Luca Harter vom RSV Unna liebt das Gelände. Bei den Rennen in Stuttgart und Magstadt wurde er jetzt jeweils Achter - was enorme Auswirkungen auf die Gesamtbilanz hat.

Unna

26.11.2018, 10:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Crosser Luca Harter führt im Deutschland-Cup

Luca Harter vom RSV Unna fuhr bei den jüngsten Cross-Radrennen zwei achte Plätze ein.

Lange hat es gedauert, bis er sein Talent genutzt hat. Jetzt schießt er im Cross an die Spitze im Deutschland-Cup. Bereits im Oktober ließ Luca Harter vom RSV Unna mit seinem ersten Sieg im Deutschland-Cup aufhorchen. Mit einer unheimlichen Energieleistung und großer Konstanz hat er nun die Führung in der wichtigsten deutschen Cross-Rennserie übernommen.

In Stuttgart-Vaihingen galt es für Luca und Sven Harter, auf einem schnellen und mit technischen Schwierigkeiten versehenen Kurs in der großen Konkurrenz mitzuhalten. Luca war mit seinem bekannten Blitzstart gleich unter den ersten Fahrern vertreten. Während sich mit Marco Brenner und Tim Neffgen sehr schnell zwei Fahrer vom Feld lösten, bildete Luca mit acht weiteren Fahrern die Verfolgergruppe. „Er hat es taktisch hervorragend gemacht. An den wichtigen und entscheidenden Stellen war er immer vorne in der Gruppe“, so Trainer Sven Harter nach dem Rennen. „Mir ging in der letzten Runde ein wenig die Puste aus. Da wurden die Beine schwerer, sonst hätte ich sicherlich noch ein wenig mehr als den achten Platz herausfahren können“, so Luca Harter mit einer wichtigen Erkenntnis.

Vater und Trainer Sven nutzte die Chance, nebenher ebenfalls an den Start zu gehen. Im elitären Feld der Masters kam er auf einem überzeugenden elften Rang ins Ziel.

Bereits unmittelbar nach den Rennen ging es für die Harters weiter nach Magstadt, wo am Folgetag das nächste Rennen anstand. „Luca bekam am Abend starke Magenkrämpfe und leichtes Fieber. Womöglich hatte er sich im Rennen übernommen.

Nach zwölf Stunden Schlaf hatte er sich dann doch erholt in Magstadt an den Start stellen können. Auf dem schweren Kurs ging er das Rennen langsamer an als gewohnt. Nach zwei Runden lag er daher nur auf Platz 15. Anschließend erhöhte er Runde für Runde sein Tempo und sammelte so einen Fahrer nach dem Anderen wieder ein. Am Ende stand für ihn ein erneuter achter Platz zu Buche. Die Punkte für diese Platzierungen reichten am Ende aus, dass er nach dem Rennwochenende erstmals in der Wertung um den Deutschland-Cup an der Spitze steht.

Im Vergleich zum Vortag konnte sich Sven Harter auf den zehnten Platz verbessern.

Lohn für die starken Leistungen von Luca war jetzt seine erste Einladung zur Nationalmannschaft beim Weltcup in Koksijde (Belgien), wo er 41. wurde. Damit folgte er seinem Vater, der in den 80er Jahren ebenfalls im Cross das Nationaltrikot trug.

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