Coronavirus: Stadt Hamm lässt nur noch 150 Fans auf die Sportplätze

dzFußball

Die Corona-Infektionszahlen in Hamm steigen. Davon betroffen sind die heimischen Sportler - vor allem die Fußballer, die im gemeinsamen Kreis Unna/Hamm kicken. Jetzt folgen Konsequenzen.

Kreis Unna

, 22.09.2020, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Behörden haben als Infektionsherd vor bereits drei Wochen eine Hochzeitsfeier im Hammer Stadtgebiet ausgemacht. Von hier aus hat sich das Coronavirus weiter verbreitet, sodass in Hamm der RKI-Wert in die Höhe schnellte. Allein von Sonntag auf Montag gab es 46 Neuinfektionen. Jetzt handelt die Stadtverwaltung.

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Ab sofort bis einschließlich zum 6. Oktober sind zu Sportveranstaltungen nur noch 150 Zuschauer zugelassen. Das trifft aktuell vor allem die Fußballer, die bereits die Saison aufgenommen haben. Die Hammer SpVg beispielsweise trifft am Donnerstag in der Oberliga auf den TuS Ennepetal, muss nun bei 150 Zuschauern die Pforten schließen. Ärgerlich, zumal mittlerweile in anderen Kommunen wieder bis zu 1.000 Fans zugelassen sind.

Das trifft auch für das bevorstehende Bezirksliga-Derby zwischen dem TuS Lohauserholz und dem SVE Heessen zu. Bei 150 Zuschauern ist Schluss. Das gilt zudem für eine ganze Reihe von Kreisliga-Partien auf dem Hammer Gebiet wie dem Keller-Knaller in der A (1) zwischen dem FC Pelkum und dem VfK Weddinghofen.

Finanzielle Folgen für Vereine sollen abgefedert werden

„Wir wissen, dass das einschneidende Maßnahmen sind, mit denen wir in das Leben der Menschen in Hamm eingreifen. Aber wir haben keine Wahl: Durch schnelles und konkretes Handeln wollen wir schnellstmöglich die Lage wieder in den Griff bekommen und die Neuinfektionen wieder spürbar senken. Wenn die Zahlen sich wieder entspannen, können wir die Maßnahmen dann auch auslaufen lassen oder schnell wieder zurücknehmen“, erklärt Hunsteger-Petermann. Die finanziellen Folgen, die die Maßnahmen für Sportvereine bedeuten, sollen abgefedert werden. „Hier bin ich im Gespräch mit allen Beteiligten, um schnelle und gerechte Hilfe anbieten zu können“, so der OB.

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