Coronavirus: Spielbetrieb im Tennis ist bis zum 7. Juni ausgesetzt

Tennis

.Nach dem Deutschen Tennis Bund (DTB) hat nun auch der Westfälische Tennis-Verband beschlossen, den Start des Mannschafts- und Turnierbetriebs in den Juni zu verschieben.

Kreis Unna

25.03.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Tenniscracks müssen bis zum 7. Juni pausieren.

Die Tenniscracks müssen bis zum 7. Juni pausieren. © Wagner

Der früheste Termin für Mannschaftsspiele im DTB ist der 8. Juni. Das Präsidium des Westfälischen Tennis-Verbandes folgt dieser Empfehlung und hat den Spielbetrieb bis einschließlich dem 7. Juni ausgesetzt. Dies betrifft ebenso sämtliche Ranglisten- und LK-Turniere. Alle vom 16. März bis zu diesem Datum erzielten Ergebnisse werden weder für die DTB-Rangliste noch für die LK gewertet. Alle Altersklassen, Rollstuhltennis, Beach Tennis und Padel sind davon betroffen. Diese Vorgehensweise ist analog der Absage aller Turniere durch die Tennis-Weltverbände ITF, WTA, ATP und Tennis Europe.

WTV-Präsident Robert Hampe verordnete eine Spielpause.

WTV-Präsident Robert Hampe verordnete eine Spielpause.

Ursprünglich wäre der Spielbetrieb in Westfalen in einigen Altersklassen und bei Turnieren schon Ende April in die Freiluftsaison gestartet. Die drei NRW-Verbände - Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen - haben sich darauf verständigt, dass die Regionalliga-Saison der Damen und Herren auch ab dem 08. Juni beginnen soll. Die Verbandsmeisterschaften der Damen, Herren und Senioren fallen hingegen ersatzlos aus. Über eine Regelung für den Jugendbereich auf Bezirksebene folgen in Kürze weitere Informationen.

In einem offenen Brief betonte WTV-Präsident Robert Hampe: „Es gibt ein Thema, was alles in den Hintergrund drängt und zur Nebensache werden lässt, die Gesundheit unserer Bevölkerung. Hier sollten wir uns alle in Solidarität üben und unseren Teil dazu beitragen, die Covid 19-Pandemie zu besiegen.“

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Wie auch bei der Wertung der abgebrochenen Wintersaison 2019/20 auf Bezirks- und Kreisebene sowie der raschen Verschiebung des Starts der Sommersaison ist das WTVPräsidium in Zusammenarbeit mit seinen Bezirksvorständen bemüht, so schnell wie möglich einen Alternativplan für den Mannschaftsspielbetrieb im Sommer zu erstellen. Dabei sollen die Folgen für die Vereine und die Mannschaften genau abgewogen werden.

„Wir versuchen im WTV alles, um schnellstmöglich einen geregelten Wettspielbetrieb auf die Beine zu stellen und ein Terminchaos zu vermeiden. Das Überstehen der Corona-Krise steht nun aber an erster Stelle“, so Lutz Rethfeld, Vizepräsident im WTV für Wettkampfsport Erwachsene.

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Der WTV informiert auf seiner Homepage www.wtv.de und seinen Social-Media-Kanälen, Facebook und Instagram laufend über die aktuellen Entwicklungen. Wie auch der DTB behält sich der WTV dabei vor, aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Krise seine Entscheidungen anzupassen oder zu ändern.

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