Coronavirus: FLVW bereitet sich auf erneuten Saisonabbruch vor

dzFußball

Das Coronavirus hat dafür gesorgt, dass die Saison 19/20 abgebrochen werden musste. Nun spielt der Verband Szenarien durch, wie bei einer Wiederholung gehandelt werden kann.

Kreis Unna

, 07.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Coronavirus ist das beherrschende Thema und wird es sicher auch noch einige Zeit bleiben. Nicht zuletzt deshalb durchspielt der Fußball- und Leichtathletikverband (FLVW) gerade verschiedene Szenarien, wie mit der Spielzeit 20/21 umgegangen wird, falls diese wieder wegen der Pandemie abgebrochen werden müsste.

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Fall 1: Die Saison müsste unterbrochen werden, obwohl die Hinrunde noch nicht komplett absolviert wurde. „Die Idee ist, dass wir die Spielzeit dann annullieren und abwarten, wie sich das Coronavirus entwickelt. Die Saison wird nur dann neu aufgenommen, wenn wir eine Chance haben, die komplett bis zum 30. Juni durchziehen zu können“, erklärt Schnieders.

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Fall 2: Die Saison wird im Laufe der Rückrunde unterbrochen. „Dann gilt die aktuelle Tabelle und wir entscheiden über Auf- und Abstieg mit der Quotientenregelung“, sagt Schnieders. Durch witterungsbedingte Spielausfälle im Winter kann es bekanntlich sein, dass die Mannschaften unterschiedlich viele Spiele ausgetragen haben. Ist das der Fall, werden die erreichten Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele geteilt. Das Team mit dem besseren Quotienten steigt auf, das mit dem schlechteren ab.

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Nun ist es natürlich auch möglich, dass die Saison 20/21 komplett durchgeführt wird, es aber dennoch vereinzelte Corona-Fälle in den Teams gibt. Da gilt wie schon aktuell zunächst, dass alle Spieler getestet werden, alle auch in Quarantäne müssen. Erst nach dem dann hoffentlich zweiten negativen Test können Training und Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.

Das Coronavirus gilt jedoch als besonders gefährlich, weil auch Langzeitbeschwerden nicht ausgeschlossen werden können. „Wenn ein Verein mit Attest nachweist, dass davon mehr als fünf Spieler betroffen sind, dürfen Spiele verlegt werden“, so der FLVW-Vizepräsident.

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Hintergrund der Überlegungen ist, dass der Verband vorbereitet sein will, falls Corona erneut zuschlägt. Anfang März betraten alle Beteiligten diesbezüglich Neuland. „Das sind aber alles bisher nur Gedankenspiele. Beschlossen ist noch nichts“, stellt Schnieders klar.

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