„Cobras“ halten nur 20 Minuten mit

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Die Auswärtsfahrt zum HTV Hemer endete für „Cobras“ des SuS Oberaden mit einer Niederlage. Gegen den Meisterschaftsrivalen aus vergangenen Landesliga-Jahren setzte es eine 26:34-Niederlage.

von Mats-Yannick Roth

Bergkamen

, 04.10.2018, 09:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Auswärtsfahrt zum HTV Hemer endete für „Cobras“ des SuS Oberaden mit einer deutlichen Niederlage. Gegen den einstigen Meisterschaftsrivalen aus vergangenen Landesliga-Jahren setzte es eine 26:34-Niederlage.

Die Oberadener hatten sich fest vorgenommen, mit der gleichen Entschlossenheit und dem gleichen Einsatz wie in der Vorwoche gegen den ASV Hamm II zu starten. Das gelang zunächst auch sehr gut. Rund 20 Minuten bestimmten die „Cobras“ das Spielgeschehen und lagen die meiste Zeit in Führung. Vor allem im Rückraum strahlten die Gäste in Person von Bastian Stennei und Alexandros Katsigiannis Torgefahr aus und sorgten für die nicht unverdiente 10:7-Führung. Die klar favorisierten Hausherren offenbarten einige Schwierigkeiten im Positionsspiel und scheiterten immer wieder an Keeper Marvin Makus.

Erst ab der 20. Minute kam der HTV immer besser in das Spiel. Mittelmann Max Klein leitete das gute Zusammenspiel mit Kreisläufer Lars Henkels, auch Linkshänder Moritz Frenzel traf jetzt besser. Oberaden hingegen ließ sich zu einigen Undiszipliniertheiten im Angriff verleiten und gab so drei, vier Bälle verloren. Hemer nutzte das gnadenlos aus und erwarf sich noch zur Pause eine Vier-Tore-Führung. Nach dem Seitenwechsel spielte Hemer sehr diszipliniert seinen Angriffshandball weiter. Der Vorsprung wuchs mehr und mehr an, weil Oberaden sich in der Offensive vermehrt erfolglos aufrieb. Hinten fehlte zudem zu häufig der direkte Kontakt zum Gegenspieler, sodass die HTV-Akteure zu leicht ihre Tore warfen. Bis zu zehn Treffer lagen zeitweise zwischen den beiden Teams. Am Ende bewies der SuS zumindest eine gute Moral und holte noch einmal ein paar Tore auf.

„Wir haben in zu vielen Situationen nicht den freien Mann gefunden und zu schnell den Abschluss gesucht, besonders in der zweiten Welle. Insgesamt war es kein total schlechtes Spiel von uns, aber die Niederlage ist auch nicht schönzureden“, kommentierte SuS-Spielertrainer Alexandros Katsigiannis die dritte Niederlage in Serie.

Das Spiele soll nach kurzer Analyse nun schnell vergessen und der Fokus voll auf die wichtige Partie am Sonntag gelegt werden. Dann geht es gegen den Mitabstiegs-Konkurrenten TuS Ferndorf II. „Wir leisten uns einfach noch zu viele Phasen, in denen wir unsere Probleme haben. Gegen solche Gegner wird das einfach bestraft, das ist nun einmal ein ganz anderes Niveau in der Oberliga“, fasste Katsigiannis zusammen.

SuS: Makus, Klepping - Lauber (2), Hajduk, Noe, Herold (3/3), Katsigiannis (6), P. Stennei (2), Roth, Braach, B. Stennei (10), Holtmann (1), Roßfeldt (1), Wagner (1)

Bester Spieler B. Stennei

Torfolge: 3:3, 5:7, 7:10, 9:11, 12:11, 17:13 - 19:15, 23:16, 27:19, 30:22, 34:26

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