„Cobras“ des SuS Oberaden lösen das Ticket fürs Pokalfinale

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Drei Teams kämpften in der EBG-Sporthalle um den Einzug ins Kreispokalfinale. Geschafft hat dies der SuS Oberaden, der sogar Oberligist HC TuRa Bergkamen hinter sich ließ.

von Harald Jansen

Kreis Unna

, 05.01.2020, 14:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der gut gefüllten Barlach-Halle in Unna wurde ein Teilnehmer für das Kreispokal-Finale am 16. Mai gesucht. Am Ende setzte sich der SuS Oberaden, der bis auf Torhüter Marvin Makus komplett mit seiner Landesligareserve antrat, gegen die Konkurrenz aus Bergkamen und Unna durch.

SGH Unna-Massen – HC TuRa Bergkamen 17:20 (5:8).

Ein Klassenunterschied von drei Ligen war in diesem Duell zwischen dem Tabellenführer der Bezirksliga Hellweg und dem Oberligisten kaum erkennbar. Unna kämpfte angeführt von Pascal Stennei tapfer und stand in der zweiten Hälfte einige Male vor dem Ausgleichstreffer. Letztlich konnte sich Bergkamen durchsetzen, ohne eigentlich zu überzeugen.

„Cobras“ des SuS Oberaden lösen das Ticket fürs Pokalfinale

Die EBG-Sporthalle war gut besucht. © pal

HC TuRa Bergkamen - SuS Oberaden 13:18 (6:5).

Bergkamener Derby in Unnaer Halle: Die „Cobras“, die mit der Landesligatruppe antraten, zeigten viel Leidenschaft und brachten vollen Einsatz. So dauerte es knapp 10 Minuten, bis TuRas Kreisläufer Kevin Saarbeck zum 1:1 einnetzte. Nach dem 6:5-Pausenstand wurde die Partie hitziger. Zwei Rote Karten gegen Hendrik Schuchtmann und später auch gegen Lukas Wegelin belegen dies. Der HCT musste ohne seinen Topshooter Pascal Terbeck auskommen und auch Dimitrij Stukalin konnte nicht an seine gewohnte Leistung anknüpfen. So war TuRa weitestgehend führungslos und die „Cobras“ setzten sich über 9:8 auf 13:8 ab. Diesen Vorsprung konnte Bergkamen an diesem Tage nicht mehr egalisieren und Oberaden siegte vollkommen verdient.

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SuS Oberaden – SGH Unna-Massen 18:13 (12:4).

Die letzte Partie dieser Dreierrunde wurde letztendlich eine klare Angelegenheit für Oberaden, die vom Anpfiff an hellwach das Kommando übernahmen und Lücken in der SG-Deckung schonungslos ausnutzten. Beim Seitenwechsel war die Entscheidung praktisch gefallen, doch Unna legte nochmal einen Zahn zu. Bis auf 15:13 kamen die Gastgeber noch heran, doch die „Cobras“ machten den Sack zu und sicherten sich verdient den Finaleinzug. Oberaden: Wenzel, Makus, Holtmann (1), Stratmann (9/5), Kreutzer (2), P. Schuchtmann (4), Rodefeld (4), Wegelin (2), Schott (3), Mork (3), H. Schuchtmann (3), Stock (5), T. Weber

TuRa: Walter , Stork , Dam. Nowaczyk (7/4), Roßfeldt (3), Kauer (3), Stukalin (7/4) Kramaric, Domanski (2), Fülber (3), Saarbeck (8), Kurschus

Unna Massen: Keller, Büscher, A. Biernat (1), Hampel (4), D. Weicken, Tschorn (2), N. Weicken, Beuken (2), P. Stennei (14), Ostermann (1), Bottner (2/1), Uhlenbrock, Traue, M. Biernat (4)

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