Erste Andeutungen hat es schon in der vergangenen Woche gegeben: Christian Müseler tritt als Trainer der SSV-Reserve zurück. Ein Nachfolger aber ist schon gefunden.

Mühlhausen

, 18.11.2019, 10:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor Wochenfrist kursierte bereits das Gerücht, dass es beim SSV Mühlhausen personelle Veränderungen geben werde. Nun sind sie eingetreten: Christian Müseler, der erst zu Saisonbeginn als Trainer die Reserve des SSV Mühlhausen-Uelzen in der Kreisliga A (2) aufgenommen hat, stellt sein Amt wieder zur Verfügung. Persönliche Gründe gibt der Trainer an.

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„Der Verein bedauert sehr, dass Christian Müseler seine Trainertätigkeit nicht weiter ausüben kann, aber persönliche Umstände haben ihn zu diesem Schritt veranlasst und er ist an die sportliche Leitung des SSV herangetreten mit den Bitte, den Vertrag zeitnah aufzulösen“, erklärte Ralf Mäkler am Montag. Dem Wunsch sei man nachgekommen. „Der SSV möchte sich ausdrücklich bei Christian Müseler für die geleistete Arbeit bedanken und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute“, heißt es in einer Presse-Info.

Ab Dienstag wird Marco Slupek, der die erste Mannschaft des SSV Mühlhausen in der vergangenen Saison in der Landesliga trainiert hat, das Kreisliga-Team übernehmen.

Christian Müseler tritt als SSV-Coach zurück - Nachfolger steht schon fest

Marco Slupek gibt ab sofort bei der SSV-Reserve die Richtung vor. © Art

„Dem SSV ist es gelungen, mit Marco Slupek einen kurzfristigen Ersatz für Christian Müseler zu bekommen. Marco Slupek, der in der Rückrunde der abgelaufenen Saison ja auch für die erste Mannschaft des SSV verantwortlich war, wird ab Dienstag dann das Traineramt für die U23 beim SSV übernehmen. Dabei steht ihm Co-Trainer Peter Rentsch weiterhin zur Seite“, so Mäkler weiter.

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Marco Slupek hat nun zwei Wochen Zeit, die Mannschaft kennenzulernen und sie auf die beiden letzten Spiele vor der Winterpause beim VfL Kamen II und beim FC TuRa Bergkamen vorzubereiten.

Der SSV Mühlhausen II rangiert nach 15 Spieltagen auf Platz 13 der Liga - sechs Punkte vor dem ersten Abstiegsrang. Noch ist also alles im grünen Bereich, sportliche Gründe sind daher für den Trainerwechsel auszuschließen.

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