BSV Heeren setzt künftig auf ein Trainer-Duo

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Die „interne Lösung“ Christoph Golombek und Arne Volkmer übernimmt den A-Kreisligisten im Sommer

Heeren-Werve

, 29.01.2020, 16:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

A-Kreisligist BSV Heeren hat die Nachfolge von Trainer Sebastian Eckei, der sein Amt am Ende der Spielzeit niederlegt, geregelt und ist erneut in eigenen Reihen fündig geworden: Christoph Golombek und Arne Volkmer werden ab der Saison 20/21 das Sagen haben. Tom Kreffter steht den beiden dann als Co-Trainer zur Seite.

„Wir haben nach einer internen Lösung gesucht und sind froh, mit den beiden einig geworden zu sein. Sie kennen hier das Umfeld und identifizieren sich mit dem Verein“, erklärt Ulrich Eckei, Vorsitzender des BSV.

Der 34-jährige Golombek ist Inhaber der B-Lizenz und aktuell als Coach für die A-Junioren des SuS Kaiserau, die in der Bezirksliga um Punkte kämpfen, tätig. Auch dort arbeitet er bereits mit Tom Kreffter als Co. zusammen. Zuvor hat der Gesamtschullehrer einige Heerener Nachwuchsteams betreut und war auch bei den Senioren als Spieler aktiv. Der 30-jährige Volkmer spielt - mit Ausnahme eines Gastspiels beim SSV Mühlhausen - seit der C-Jugend beim BSV. Er wird künftig in Heeren als Spielertrainer tätig sein.

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Eine Nachfolge wurde nötig, weil Sebastian Eckei, Sohn des Vorsitzenden, angekündigt hatte, sein Amt nach dann fünf erfolgreichen Jahren im Sommer niederlegen zu wollen. „Wir hatten mit dieser internen Lösung Erfolg und hoffen, dass dies auch künftig der Fall sein wird“, sagt der BSV-Chef.

Einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel

Der hat die beiden „Neuen“ der Mannschaft bereits beim Training vorgestellt. Die Spieler haben nun bis Mitte Februar Zeit, um zu erklären, ob sie auch künftig für den BSV Heeren auflaufen. „Danach werden wir versuchen, uns mit jungen, talentierten Akteuren zu verstärken“, erklärt Eckei. Keiner des Teams habe aber eine ablehnende Haltung erkennen lassen.

Arne Volkmer (re.) wird als Spielertrainer agieren.

Arne Volkmer (re.) wird als Spielertrainer agieren. © Neumann

Die sportlichen Ziele sind dabei klar gesteckt. Ein einstelliger Tabellenplatz soll herausspringen, zudem daran gearbeitet werden, dass sich die einzelnen Spieler und die Mannschaft weiterentwickeln. „Um ganz nach oben zu kommen, fehlt uns in dieser starken Kreisliga A einfach das Geld. Andere Vereine sind diesbezüglich deutlich bessergestellt. Wir wollen da aber auch nicht mitmachen, das Vereinsleben ist wichtiger“, so noch einmal Ulrich Eckei.

Trainer arbeiten auf Augenhöhe

Mit den Zielen kann sich auch der künftige Coach Golombek anfreunden: „Noch wissen wir ja nicht, wie der Kader aussehen wird. Grundsätzlich glaube ich aber schon, dass wir die erreichen können.“ Wert legt er auch auf die Tatsache, dass er sich vom SuS Kaiserau nicht im Bösen trennt, sondern das Verhältnis weiterhin intakt ist. „Ich werde in den nächsten Tagen Vater. Drei Mal in der Woche trainieren und dazu die weiten Auswärtsfahrten wären einfach zu viel geworden“, sagt er. Nun freue er sich auf die neue Aufgabe in seiner „alten“ Heimat.

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„Dass ich den Verein und auch noch viele Spieler kenne, spielte bei meiner Entscheidung schon eine Rolle, denn das Angebot des BSV war nicht das einzige.“

Besonders froh sei er, dass auch sein aktueller Co-Trainer in Kaiserau den Weg mit nach Heeren geht. Einen „Cheftrainer“ gäbe es indes nicht. „Tom, Arne und ich werden hier in Heeren auf Augenhöhe arbeiten“.

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