BR Billmerich stürmt an die Tabellenspitze

dzFußball

Durch einen 11:0-Kantersieg gegen die allerdings stark ersatzgeschwächte Drittvertretung des SuS Kaiserau stürmte BR Billmerich im Waldstadion an die Tabellenspitze der Kreisliga B (2).

von Christoph Golombek

Kreis Unna

, 19.08.2019, 11:25 Uhr / Lesedauer: 3 min

BR Billmerich – SuS Kaiserau III 11:0 (5:0

Mehr als deutlich setzte sich BR Billmerich gegen die Drittvertretung des SuS Kaiserau durch. Bereits zur Pause führten die Hausherren durch Treffer von Knabe (2), Hessenkamp, Schultz und Eckhoff mit 5:0 und entschieden die Partie so schon früh. Die Gäste aus Kaiserau, die stark dezimiert ins Waldstadion reisen mussten, schwächten sich zu Beginn der zweiten Halbzeit durch eine Rote Karte noch weiter. Verletzungsbedingt mussten die Schwarz-Gelben die Partie am Ende sogar zu neunt beenden. Billmerich hatte auf schwer bespielbarem Geläuf in den zweiten 45 Minuten keinerlei Probleme, das Ergebnis schließlich auf 11:0 zu schrauben. „Der Sieg ist gemessen an den vergebenen Tormöglichkeiten noch zu niedrig ausgefallen. Mein Respekt geht jedoch an die Kaiserauer Mannschaft, die sich trotz der Rückschläge nicht aufgegeben hat und die Partie, anders als der Gegner unserer zweiten Mannschaft ordnungsgemäß beendet hat“, zeigte sich BRB-Coach Flurim Ramaj zufrieden.

BR Billmerich: Busch, Potthoff, Niehage, T. Schmidt, Herrmann, Lange, Dziuba, Eckhoff, Schultz, Knabe, Hessenkamp – Böcker, Knicker, Roth, Kleff

Tore: 1:0 (2.) Knabe, 2:0 (7.) Schultz, 3:0 (15.) Hessenkamp. 4:0 (17.) Knabe, 5:0 (44.) Eckhoff, 6:0 (55.) Hessenkamp, 7:0 (67.) Böcker, 8:0 (80.) Roth, 9:0 (82.) Roth, 10:0 (85.) Knicker, 11:0 (89.) Lange

Bes. Vork.: Rote Karte gegen SuS Kaiserau III (53.) wegen einer Tätlichkeit

TuS Niederaden – GS Cappenberg II 3:2 (0:0)

Eine starke erste Halbzeit reichte dem TuS Niederaden zunächst nicht, um das Chancenplus in eine Führung umzuwandeln. Etwas schmeichelhaft für den ambitionierten Gast aus Cappenberg ging es torlos in die Halbzeitpause. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff schockte Cappenbergs Egert die Hausherren und traf zum 1:0. Der TuS brauchte ein paar Minuten, um sich zu sammeln, kam dann aber gestärkt zurück. Marona und Müller drehten die Gästeführung in ein 2:1 für Niederaden. Ein langer Ball der Cappenberger sorgte kurze Zeit später für das 2:2. „Ich hatte danach nicht mehr damit gerechnet, dass wir noch einmal zurückkommen. Mein Team hat aber eine tolle Moral bewiesen und aufgrund der starken ersten Halbzeit auch den Sieg verdient“, jubelte TuS-Coach Amel Mesic nach dem 3:2-Siegtreffer vom eingewechselten Franke.

TuS Niederaden: Gillner, Gastmeister, Kese, Nunes Ventura, Diesner, Marona, Arman, Althoff, Schulze Beckinghausen, Müller, Adam – Vehring, Hilgert, Franke

Tore: 0:1 (47.) Egert, 1:1 (49.) Marona, 2:1 (77.) Müller, 2:2 (81.) Bußkamp, 3:2 (89.) Franke

TuS Hemmerde – TIU Rünthe 5:2 (2:1).

Auch der TuS Hemmerde machte sich das Leben bei der Heimpremiere selbst unnötig schwer. Schon in der Anfangsphase hätten Kuhlmann und Spielertrainer Glombik den TuS in Führung bringen müssen, doch das Spielgerät fand den Weg ins Tor zunächst nicht. Kuhlmann machte es kurze Zeit später besser und erzielte das überfällige 1:0. Bis zur Pause hätten die Hemmerder weitere Treffer nachlegen müssen. Einzig Torjäger Fischer gelang ein Treffer, doch TIU hatte sofort die passende Antwort parat, womit die Partie zu Beginn der zweiten Halbzeit spannend blieb. Ein von Fischer verwandelter

Foulelfmeter zog den Gästen schließlich den Zahn. Abermals Fischer und von Rekowski schraubten das Ergebnis auf 5:1 hoch, in der Schlussphase gelang Rünthe nach einer Standardsituation der 5:2-Endstand. „Wir waren vor dem Tor teilweise zu umständlich. Das hätten wir heute deutlich einfacher haben können. Am Ende sind wir aber froh, mit sechs Punkte gestartet zu sein“, zeigte sich Glombik zumindest mit dem Ergebnis zufrieden.

TuS Hemmerde:Bücher, Goecke, Pielken, Pothmann, Glombik, Zarych, Beyer, Kuhlmann, von Rekowski, Fischer – Apak, Goldschmidt, Berkemeyer, Golombek

TIU Rünthe: Werth, R. Nane, Yörübas, Kodaman, Akyüz, Kara, Arslan, M. Berksoy, Özdamar, Uysal, S. Nane – Ertas, T. Berksoy, Tas

Tore: 1:0 (11.) Kuhlmann, 2:0 (40.) Fischer, 2:1 (41.) M. Berksoy, 3:1 (58.) Fischer per Foulelfmeter, 4:1 (61.) Fischer, 5:1 (77.) von Rekowski, 5:2 (87.) T. Berksoy

SuS Rünthe – SuS Lünern 2:2 (1:0).

Über zwei verlorene Punkte ärgerte sich Lünerns Coach Uwe Hawes nach dem Unentschieden gegen Rünthe. SuS-Trainer Engin Abali sprach nach dem Spiel von einer gerechten Punkteteilung. Schon im ersten Durchgang hatten die Hausherren einige gute Tormöglichkeiten. Den einzigen Treffen besorgte jedoch Rünthes Hoffmann. Kurz nach Wiederanfpiff brach Gäste-Stürmer Kalkowski endlich den Bann und traf zum hochverdienten 1:1. Es entwickelte sich fortan zunächst eine ausgeglichene Partie, in der Acar Rünthe abermals in Führung brachte. Die vergebenen Tormöglichkeiten der Gäste gipfelten in der 74. Minute, als Münter einen berechtigten Foulelfmeter nicht im Tor unterbringen konnte. Kurze Zeit später war es Kevin Hawes, der Münters Fauxpas wieder gut machte und zum 2:2 traf. In der Schlussphase hatten Wünsch und Kalkowski den Siegtreffer auf dem Fuß, doch wieder trafen sie das Tor nicht. „Hut ab vor der Moral meiner Mannschaft, die zwei Mal einen Rückstand ausgleichen konnte. Aufgrund der Spielanteile ist die Punkteteilung aber viel zu wenig“, ärgerte sich Lünerns Coach Uwe Hawes.

„Ich denke, wir haben einen offenen Schlagabtausch gesehen und können uns am Ende bei Torhüter Noetzel bedanken, der uns den Punkt festgehalten hat“, zeigte sich Rünthes Engin Abali zufrieden.

SuS Rünthe: Noetzel, Franke, Acar, Großpietsch, Heidicker, Hoffmann, Ensekat, Nagel, Hausold, Schenk, Wagner - Matheußek

SuS Lünern: Ziegeler, Kleff, Teske, Reimer, Al Azo, Kalkowski, Kitschke, K. Hawes, Wünsch, Kramer, Schweizak – Münter

Tore: 1:0 (24.) Hoffmann, 1:1 (48.) Kalkowski, 2:1 (66.) Acar, 2:2 (76.) K. Hawes

Bes. Vork.: Münter verschießt einen Foulelfmeter (74.)

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fußball-Kreisliga A (2):

TuRa-Coach Berger: „Meine persönliche Bilanz gegen den BSV Heeren ist miserabel!“

Hellweger Anzeiger Handball-Bezirksliga:

Warum der VfL Kamen das Spitzenspiel gegen den TV Ennigerloh in Heeren austrägt

Meistgelesen