Der „Kreis-Unna-Bob“ mit Laura und Erline Nolte bleibt weiterhin in Schwung. Am Königssee sprangen die heimischen Sportlerinnen schon wieder auf das Podium.

Unna

, 26.01.2020, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Laura Nolte aus Unna bleibt ihrer Linie treu. Auch beim Weltcup am Königssee sprang die 21-Jährige zusammen mit ihrer Anschieberin Erline Nolte (Schwerte) auf das Siegerpodest. Am Ende war es ein zweiter Platz hinter der Canadierin Kaillie Humphries, die nach Streiterein mit dem Verband mittlerweile für die USA startet. Die war gerade einmal drei Hunderstel schneller als die heimische Bobpilotin. Platz drei ging an die Deutsche Stephanie Schneider.

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„Es freut mich riesig, dass ich endlich einmal Edelmetall am Königssee holen durfte. Das blieb mir bislang immer verwehrt. Ich bin mega zufrieden, auch wenn ich den Sieg hier hauchdünn verpasst habe“, erklärte Laura Nolte nach der zweiten Zieldurchfahrt. „Ich habe noch nie so zwei gute Läufe hier am Königssee hingelegt. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag. Ich liebe und genieße gerade jedes Stück von dieser tollen Reise durch den Weltcup“, freute sich die Pilotin mächtig.

Nach dem ersten Lauf rangierte der „Kreis-Unna-Bob“ sogar noch auf dem ersten Platz. Konkurrentin Humphries allerdings holte im zweiten Lauf mächtig auf und schoss noch so eben an Nolte/Nolte vorbei ganz oben auf das Treppchen. Bei einem so knappen Ausgang hatte sich Laura Nolte nichts vorzuwerfen.

Nächsten Samstag startet die Athletin des BSC Winterberg auf der Natureisbahn im schweizerischen St. Moritz

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