Bissige Bärinnen laufen in Ingolstadt aufs Eis

Eishockey

Mit zwei Siegen gegen den aktuellen Tabellenführer ECDC Memmingen haben die „Bärinnen“ zuletzt aufhorchen lassen. Jetzt geht´s zum ERC Ingolstadt

Bergkamen

07.12.2018, 12:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bissige Bärinnen laufen in Ingolstadt aufs Eis

Möglichst erfolgreich wollen die „Bärinnen“ ihren Auftritt beim ERC Ingolstadt gestalten. © awa

Eishockey-Bundesliga: ERC Ingolstadt - EC Bergkamen

Nachdem der EC Bergkamen am vergangenen Wochenende mit zwei Klasseleistungen vier von sechs möglichen Punkten aus den beiden Spielen gegen den derzeitigen Primus der Damen-Eishockey-Bundesliga - ECDC Memmingen - holte, soll nun auch in Ingolstadt etwas abspringen.

Der dort ansässige ERC rangiert mit nur zwei Punkten mehr einen Platz vor den Bärinnen, hat allerdings bereits ein Spiel mehr absolviert. Durch die vier Punkte am vergangenen Wochenende und der Tatsache, dass eben jener ERC Ingolstadt zweimal nach Verlängerung gegen den zweitplatzierten ESC Planegg gewann, sind die Bärinnen auch wieder auf drei Punkte an diese herangerückt. Das Feld liegt also dicht beienander.

Zum Jahresabschluss nach Memmingen

Umso wichtiger wird es für den ECB, an diesem Doppelspieltag nachzulegen und wenigstens vier der sechs Punkte aus der Autostadt zu entführen, um nicht wieder den Anschluss zu verlieren. Zum Abschluss des Jahres müssen die ECB-Damen nämlich noch zum sicherlich schwierigsten Auswärtsspieltag nach Memmingen. „Aber das ist erstmal noch Zukunftsmusik, jetzt gilt es sich erstmal voll auf die Ingolstädterinnen zu konzentrieren“, meint Kapitänin Michelle Lübbert.

In den Heimspielen konnten die Bärinnen im ersten Spiel mit einer eher durchwachsenen Leistung einen Sieg in der Verlängerung holen, im zweiten eigentlich besseren Spiel des ECB verloren sie jedoch mit 0:2. Aber, nachdem die „Bärinnen“ das kleine Formtief mit Punktverlusten gegen Mannheim und Düsseldorf überwunden haben, zeigt die Formkurve derzeit steil nach oben.

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