Bezirksligisten hadern mit hohem Krankenstand

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Die heimischen Teams konnten nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren. Vor allem Oberaden II und der VfL Kamen hoffen aber auf die nächsten Punkte, um im Aufstiegsrennen zu bleiben.

von Mats-Yannick Roth

Kreis Unna

, 08.12.2018 / Lesedauer: 4 min

TV Beckum - SuS Oberaden II.

Mit einigermaßen großen Problemen tritt der SuS Oberaden II beim TV Beckum an. Neben den ohnehin angeschlagenen oder gesperrten Spielen drohen für das Wochenende auch noch Fabian Grosser und Felix Krock auszufallen. Aus der vermeintlichen ersten Sieben sind damit nur noch Paul Schuchtmann und Till Stock voll einsatzbereit. „Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir diese Aufgabe trotzdem erfolgreich lösen. Wir haben schon gezeigt, dass wir in der Breite gut genug besetzt sind, um auch mehrere Ausfälle kompensieren zu können“, meinte Oberadens Coach Sascha Rau im Vorfeld. Für ihn steht darüber hinaus fest: „Die Spiele in Beckum sind aufgrund der Halle natürlich immer etwas speziell, der Gegner hat da schon einen echten Heimvorteil. Aber auch dass soll für uns nicht als Ausrede gelten.“ Nach den vielen krankheits- oder verletzungsbedingten Abmeldungen vom Training nahm Sascha Rau positiv zur Kenntnis, dass sich mit Nico Mork aus dem Lazarett der letzten Wochen zumindest ein Akteur wieder einsatzfähig gemeldet hat. Sa. 16.00

TV Ennigerloh - TuS Eintracht Overberge.

Nach dem enorm wichtigen Heimsieg gegen den Vorletzten Ahlener SG III reist der TuS Overberge nun ohne den ganz großen Druck nach Ennigerloh. Die Eintracht startet durchaus motiviert in das Spiel, blickt aber auf eine sehr schlecht besuchte Trainingswoche zurück: „Im taktischen Bereich konnten wir leider mal wieder gar nichts machen. Wir fahren nun nach Ennigerloh zu einem starken, aber sicher nicht unschlagbaren Gegner, wollen dort befreit aufspielen und mal gucken was geht“, meinte Overberges Spielertrainer Karsten Rockel. Zumindest für heute Abend hofft der Eintracht-Coach darauf, wieder einigermaßen aus dem Vollen schöpfen zu können. Abgemeldet haben sich bislang die beiden Akteure Björn Hlawa (Handgelenksverletzung) und Jens Schwake (privat verhindert). Sa. 18.30

Lüner SV - VfL Kamen.

Keine Blöße geben will sich der VfL Kamen beim bisher noch punktlosen Tabellenletzten Lüner SV. Die Kamener haben sich durch zuletzt drei Siege nacheinander eine ordentliche Ausgangsposition erkämpft und blieben mit einem weiteren doppelten Punktgewinn ganz oben dran in der Tabelle. Die Pflichtaufgabe in der Lünener Rundsporthalle soll nach Aussage von VfL-Trainer Bastian Umbescheidt souverän gelöst werden, um anschließend mit Selbstvertrauen in das Highlight-Spiel gegen Spitzenreiter Soester TV II starten zu können. „Wir wollen unbedingt mit einem Sieg aus Lünen zurückkehren. Der Gegner ist uns aus den letzten Jahren noch ganz gut bekannt, sodass wir, denke ich, wissen, was uns da erwartet.“ Allerdings wird dem VfL das Trio Sutmeier, Jagusch und Keck verletzt fehlen. Alle drei Akteure werden wohl erst Mitte Januar wieder zurückkehren. Sa. 19.00

HC TuRa Bergkamen II - Hammer SC.

Für das letzte Heimspiel in dieser Saison hat sich der HC TuRa Bergkamen II nochmal einiges vorgenommen. Nachdem Coach Lars Stratmann nach der letzten Auswärtspleite in Dellwig deutliche Worte fand und besonders die Einstellung seiner Mannen kritisierte, soll am Sonntagabend gegen den Hammer SC ein Erfolgserlebnis eingefahren werden. Der Gegner hat zuletzt einen 33:32-Heimsieg gegen den HC Heeren gefeiert, ist aber ansonsten in dieser Spielzeit ins graue Mittelfeld der Bezirksliga-Tabelle abgetaucht. TuRa Bergkamen will nach Aussage von Coach Stratmann zunächst in der eigenen Hintermannschaft verbessert zeigen, um dann auf Sieg spielen zu können. So. 18.00

Soester TV II - HC Heeren

Mit dem derzeit dicksten Brocken der Bezirksliga bekommt es der HC Heeren am Sonntagabend zu tun. Es geht zum Spitzenreiter nach Soest, der mit Abstand den besten Angriff der Liga stellt. „Die zweite Mannschaft von Soest ist ein ganz guter Unterbau der Oberliga-Truppe, der in dieser Saison wohl unbedingt aufsteigen will. Die Trauben hängen für uns zwar sehr hoch, aber wir werden mit Sicherheit nicht schon vor dem Spiel die Segel streichen“, meinte HCH-Coach Mike Rothenpieler. Die Leistung aus der Vorwoche bei der knappen Auswärtspleite in Hamm mache ihm Mut, dass eventuell auch beim Soester TV etwas zu holen sein. „Wenn wir es hinbekommen, unser eigenes Spiel möglichst lange durchzuziehen, wird der Gegner vielleicht auch irgendwann nervös“, so Rothenpieler weiter. Mehrere Akteure wie Janzen, Schröer und Leniger sind weiterhin verletzt oder zumindest angeschlagen. So. 18.00

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