Durch das 3:0 sicherte sich die SG Massen Punkte für den Klassenverbleib. Der SSV ist hingegen raus aus dem Aufstiegsrennen. Eine wichtige Personalentscheidung gibt beim Holzwickeder SC.

von Dirk Berkemeyer

KreisUnna

, 04.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das war es wohl endgültig für den SSV Mühlhausen-Uelzen im Rennen um den zweiten Tabellenrang. Nach der 0:3-Derbypleite gegen Massen und den Siegen von Hannibal und Rot-Weiß Germania findet sich der SSV gar nur noch auf Rang fünf wieder. Die Zweiten aus Germania und Körne haben bereits acht Zähler Vorsprung.

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Holzwickeder SC II - RW Germania 1:2

01.03.2020
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Holzwickeder SC II - RW Germania 1:2© Art
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Bei strömenden Regen und winterlichen Temperaturen war das, was Mühlhausen im ersten Heimspiel des Jahres ablieferte, aber auch deutlich zu wenig, um weiter Ambitionen hegen zu dürfen.

31 Punkte hat der SSV nach 31 Spielen nun auf dem Konto, deutlich zu wenig um den eigenen Ansprüchen noch gerecht zu werden. Im restlichen Verlauf der Saison geht es nun wohl um rein gar nichts mehr.

Vor allem die Massener Defensive hatte sich bestens auf die ansonsten bärenstarke Mühlhausener Offensive eingestellt und ließ über weite Strecken rein gar nichts zu.

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Die Taktik der SG Massen ging hingegen voll auf. „Wir haben defensiv gut gestanden und nicht viel zugelassen“, so der spielende Coach Marco Köhler. Die Abwehr hatte es am Freitag eh inne, denn die ersten beiden Massener Treffer waren ausgerechnet Kopfballtore von Defensivspezialisten. Für das 1:0 sorgte Köhler höchst selbst, kurz vor der Pause schraubte Rouven Spielfeld das Resultat auf 2:0 und stellte damit die Zeichen frühzeitig auf Sieg.

Der Aufsteiger sammelte damit weiter eifrig Punkte ein und holte sich zudem ein großes Lob vom Trainer ab. „Nach der Packung gegen Hannibal hat die Mannschaft sich selbst hinterfragt und auch geantwortet“, so Köhler.

26 Punkte hat Massen nun auf dem Konto und aktuell elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang.

Olaf Pannewig (rechts) und Ralf Driemel hören am Saisonende bei der HSC-Reserve auf.

Olaf Pannewig (rechts) und Ralf Driemel hören am Saisonende bei der HSC-Reserve auf. © Art

Dort steht nach dem 1:2 gegen Rot-Weiß Germania weiterhin der Holzwickeder SC II. Nach der Niederlage sickerte zudem durch, dass Trainer Olaf Pannewig und „Co“ Ralf Driemel nach der Saison aufhören werden.

Pannewig coacht die Mannschaft seit vier Jahren und war zuvor auch als „Co“ bei Ingo Peter in der Ersten aktiv. Mit ihm verlässt ein wahres Urgestein den HSC, der gewiss eine große Lücke reißen wird. Seit nunmehr 13 Jahren engagiert sich Pannewig für die Holzwickeder, spielte in der Zweiten und der Alten Herren wann immer er gebraucht wurde.

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Auch die Jugendabteilung des HSC verliert einen wahren Macher. Der Förderverein explizit für die Jugend entsprang seinen Ideen und auch als Trainer war er in dem ein oder anderen Jahrgang tätig. Damit ist nach Saisonende aber endgültig Schluss.

„Ich werde mir eine Auszeit nehmen, das habe ich der Familie versprochen“, klärt Pannewig auf. „Es gab in der Vergangenheit immer wieder die ein oder andere Nachfrage, aber ich will das Break.“

Bis zum Saisonschluss wird er seine Reserve aber noch nach Kräften unterstützen, damit der Klassenverbleib gelingt. „Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer hundert Prozent gebe. Das wird auch weiter so sein.“

Aktuell hat Holzwickede II fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer, in den kommenden Wochen geht es gegen Kontrahenten, gegen die gepunktet werden muss.

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