Mit einem 29:29 gegen den favorisierten VfL Eintracht Hagen schaffte SuS Oberaden mit 7:13 Punkten den Anschluss ans untere Mittelfeld - auch dank eines sehr starken Spielers.

von Harald Jansen

Oberaden

, 08.12.2019, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Verbandsliga: SuS Oberaden - VfL Eintracht Hagen II 29:29 (16:15).

„Heute konnten wir uns für unsere tolle Moral belohnen und im Schlussspurt einen Punkt sichern“, freute sich Oberadens Spielertrainer Mats-Yannick Roth über den Punktgewinn.

Der Tabellendritte aus Hagen, in dessen Reihen einige Akteure mit Drittligaerfahrung standen, ging als Favorit in die Partie. Kopf der Hagener Drittligareserve war mit Sebastian Schneider ein ehemaliger Profi vom ASV Hamm. „Die konnten wir nicht alle ausschalten“, bemerkte Roth im Rückblick. Doch gerade die Abwehrformation der „Cobras“ sollte sich als Erfolgsgarant erweisen. Mit einer 5:1-Deckung mit Till Stock als Vorgezogenen kamen die Grün-Weißen gut in die Partie. Alles überragender Akteur bei Oberaden war Linkshänder Fabian Lauber auf der Halbrechts-Position. „Das war heute von A bis Z ganz stark, was Fabian geleistet hat“, war Roth voll des Lobes für seinen Rückraumspieler. Fast im Alleingang sorgte Lauber mit einigen Torerfolgen für den guten Start und die 5:3-Führung der „Cobras“. Immer wieder ging Lauber im „Eins-gegen-eins“ gegen den Gegner und brachte Kreisläufer Bastian Herold mehrmals gut in Position.

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Doch Hagen ließ sich nicht abhängen und übernahm nach zwanzig Minuten selber die Führung. Quasi mit dem Pausenpfiff holte Nico Wagner die Führung zurück und verwandelte zum 16:15-Pausenstand. Nach dem Wechsel kam Hagen zu einigen einfachen Treffern und konnte sich Mitte der Halbzeit auf bis zu fünf Treffern absetzen. In den letzten sieben Minuten drehte Oberaden nochmal auf. Hagen führte 28:23 als zunächst Bastian Herold mit zwei Treffern verkürzen konnte. Fabian Lauber stellte mit zwei weiteren Toren den Anschluss her und Bastian Herold markierte in den Schlusssekunden den Ausgleichstreffer zum 29:29.

SuS: Makus, Schäfer, Lauber (11), Hajduk (2), Noe (3), Stock, Herold (7/1), Roth (1), Schichler, Wegelin, Holtmann, Wagner (5)

Beste Spieler: Lauber

Torfolge: 5:3, 7:9, 12:12, 16:15 – 18:20, 21:24, 24:28, 29:29

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